Von der Bank zur parcIT: Wenn Fachlichkeit auf IT trifft und mehr möglich wird | Daniel Freiburg | 21
Shownotes
In dieser Episode spricht Stefanie Thieme mit Daniel Freiburg, Leiter Tools bei der parcIT. Daniel kennt das Risikocontrolling aus mehreren Perspektiven: aus der Prüfung, von Bankenseite und heute aus der Entwicklung bei parcIT. Es geht darum, was „Gestaltungsmöglichkeiten“ im Job für ihn wirklich bedeuten, warum Fachlichkeit und IT bei parcIT zusammenkommen und wie man entscheidet, ob Menschen und Teams langfristig wirklich zusammenpassen.
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Produziert von Lisa Tschierschke: https://va-lys.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Das Bild der Führungskraft des Personalverantwortlichen bei der ParkIT passt, glaube ich so auch genau dazu wie ich so eine Rolle gerne ausfüllen möchte und genau da spielt das der Begriff Chef keine Rolle.
00:00:24: Hallo und herzlich willkommen zum Unternehmens Podcast live bei ParkIT!
00:00:29: Was einer alleine nicht schafft?
00:00:31: Das schaffen viele.
00:00:32: Für diese genossenschaftliche Light-Idee steht die ParkIT mit über fünfhundert Mitarbeitenden.
00:00:39: Ich bin eine davon.
00:00:40: Mein Name ist Stephanie Thieme und ich interessiere mich für die Geschichten, die unsere KollegInnen zu erzählen haben – wie sie zur Park IT gekommen sind, wie ihre Aufgaben aussehen und wie sie sich hierfür.
00:00:54: Wirf einen Blick hinter die Kulissen und lasst dich von mir mitnehmen!
00:01:10: Mein heutiger Gesprächspartner ist seit über zehn Jahren bei der Park IT und leitet heute den Bereich Tools Daniel Freiburg.
00:01:19: Sein Weg zur Park-IT führte zunächst einmal quer durch die Bankenwelt, als Revisor bei einer Landesbank, als Prüfer der Bundesbank und ins Risikokontrolling eines Kreditinstituts.
00:01:32: Dann hat er die Seiten gewechselt und ist zur Park IT gekommen.
00:01:36: Dort verbindet sich heute was ihn schon früh interessiert hat Fachlichkeit und IT, denn eigentlich wollte er nach seinem Mathe-Studium schon immer in die Richtung IT.
00:01:48: Wir sprechen heute darüber warum es manchmal Zeit braucht bis man dort ankommt wo sich wirklich stimmig anfühlt was die Arbeit im Risikokontrolling einer Bank von der bei ParkIT unterscheidet und wie es ist nicht nur für Themen sondern auch für Menschen Verantwortung zu tragen die Richtigen für ein Team zu finden und herauszufinden ob es wirklich passt.
00:02:12: Herzlich willkommen, Daniel!
00:02:14: Schön, dass du heute da bist.
00:02:15: Ja danke, Stephanie, dass ich hier sein darf.
00:02:18: Daniel wenn man dich in deiner heutigen Rolle erlebt spürt man das passt ziemlich gut zu dir und nach dem Studium bist du aber erst einmal konsequent in der Bankenwelt gelandet.
00:02:29: war das damals eine bewusste Entscheidung oder was eher der naheliegende Weg?
00:02:35: Also man kann jetzt nicht sagen, dass das geplant war.
00:02:40: Ich kann mich noch erinnern, dass ich ursprünglich direkt Richtung IT wollte und hatte auch über Informatikstudium nachgedacht.
00:02:49: aber ich hatte wenig Orientierung in der IT wie es wirklich aussieht in der Berufswelt was es wirklich heißt in einer Firma zum Beispiel professionell Software zu entwickeln ... und hatte mich dann letztendlich daher für ein Mathematikstudium entschieden vor dem Hintergrund, dass ich dann neben den IT-Jobs auch noch ein bisschen breiter aufgestellt bin... ... und mehr Möglichkeiten habe.
00:03:15: Und genau so bin ich dann ins Mathe-Studium rein,... ...und dann ist es so, dass mich ja letztendlichen das Mathe Studium so ein bisschen den Weg nach vorne so ein bißchen abgezeichnet hat.
00:03:26: Ich hab mich dann irgendwann damit beschäftigt naja was ... was arbeiten die Mathematiker eigentlich so nach dem Studium?
00:03:31: Und die beiden großen Bereiche sind Banken und Versicherungen.
00:03:35: Und dann habe ich gesagt, klar, dann muss ich mir jetzt erstmal Bank- und Versicherung anschauen... ...und war dann in der Versicherung und ja das... ... hatten wir auch sehr bei der Entscheidung dann geholfen, also Versicherung.
00:03:47: Inwiefern?
00:03:48: Ja!
00:03:49: Das Versicherung war... ... das vielleicht lag es auch an der Versicherung wo ich damals war aber das kam ja sehr angestoppt vor so richtig so behördlich und dunkle Gänge und auch wenn das sicherlich heute nicht mehr so ist, aber das ist ja schon zwei oder drei Tage her da war das so.
00:04:07: Und die Banken, die ich dann war und das Praktikum gemacht habe, die war ganz anders.
00:04:12: Dynamischer, also ein sehr viel dynamisches Umfeld da im Risikomanagement und ganz anderes Arbeiten miteinander.
00:04:20: Und genau das hat dann dazu geführt dass ich mich hauptsächlich für fürs Risiko-Management in Banken nach dem Studium interessiert habe... ...und bin dann so auch in der Bank gelandet.
00:04:31: Also ich bin dann angesprochen worden ob ich in der Kreditrevision von der Landesbank anfangen könnte ... oder wollte und musste mich dann erst mal mit beschäftigen, was ist überhaupt eine Revision?
00:04:43: Weil ich das jetzt auch gar nicht kannte.
00:04:45: Und hatte dann nachdem ich mich eingelesen hatte gesagt okay... ...das ist ein erweiterten Sinne Risikomanagement.
00:04:50: Das schaue ich mir an, das ist interessant.
00:04:52: Und so bin ich dann in dem Bereich gelandet.
00:04:54: Und das habe ich dann ja noch ein bisschen später ausgebaut, hat mich dann hier noch weiterentwickelt... ...und bin dann Prüfer der Bankenaufsicht in der Hauptverwaltung NRW
00:05:03: geworden.".
00:05:04: Und das waren jetzt so sage ich mal deine ersten vier, vier fünf Berufsjahre bei der Landesbank und bei der Bundesbank.
00:05:15: Und dann bist du ja aber in die Fachlichkeit hier voreingegangen.
00:05:18: was hat dich dazu bewogen?
00:05:21: Ja also es gab halt einen Punkt letztendlich bei der Bank der mich dazu gezwungen hat mich auch wieder mit meiner Zukunft zu beschäftigen.
00:05:30: Ich sag immer so schön die drohten mir mit Verbeamtung Und das heißt, dass war so der Punkt wo ich gedacht habe.
00:05:37: Naja jetzt musst du wirklich überlegen ob Du jetzt da bleiben willst weil aus dem Beamtenverhältnis kommt man zwar raus aber die Austrittshürden sind etwas größer.
00:05:48: So mancher betrachtet es nicht als Drohung.
00:05:51: Aber bei
00:05:52: dir was?
00:05:52: Ne, es ist so letztendlich... Ich glaube mir war klar, Prüfer sein wollte.
00:06:00: Also gerade so der Aspekt, dass man ja hauptsächlich Dinge beurteilt die andere machen aber selbst nie... also man beurteilte immer nur Lösungen und man entwickelt aber keine eigenen Lösungen.
00:06:13: Und selbst wenn man mal eine Idee hatte in der Prüfung konnte man sie auch nicht anbringen.
00:06:19: das war nicht gut ... durfte nicht beraten als Prüfer aus verschiedenen Gründen.
00:06:26: Und das war, glaube ich so der Hauptaspekt.
00:06:27: wieso?
00:06:27: Ich schon mal wusste naja... ...Prüfer bleiben.
00:06:31: das hätte mir noch ein paar Jahre Spaß gemacht aber nicht ewig und in der Bundesbank wäre dann hätte... ...hätte ich dann wechseln nach Frankfurt machen müssen um wieder Themen zu finden die mich gereizt hätten.
00:06:41: So war dann klar na ja ich muss mich... Wohl- oder Öl von der Bundesbank und den Kollegen da verabschieden.
00:06:47: Und hat mir dann eben einen Job im Risikokontrolling einer Bank gesucht, mit dem Gedanken mehr machen zu können, mehr an Lösungen arbeiten zu
00:06:58: können.".
00:06:59: Genau!
00:06:59: Aber da bist du ja auf Dauer auch nicht geblieben?
00:07:02: Sondern hast irgendwann die Seiten gewechselt... ...und jetzt wird es spannend was dich dazu bewogen hat praktisch hier vom Risikocontrolling Bankseite hin zur Park IT diesen Schritt zu gehen?
00:07:16: Ja, genau.
00:07:16: Also ich glaube da sind noch zwei Aspekte die da glaube ich reinkommen.
00:07:21: also zum einen ist es so dass ich sage jetzt mal die ja die tiefe Anfachlichkeit Komplexität an Fachlichkeit Die man in der Bank dann in so einem Risikomanagement haben kann Die ist bei den meisten Banken dann relativ eingeschränkt.
00:07:39: Also wenn man sich vorstellt, eine kleine Bank hat vielleicht einen oder zwei Risikokontroller die müssen dann ihre Arbeit natürlich leisten aber die sind natürlich hauptsächlich damit beschäftigt die Dinge anzuwenden und nur in den großen Banken die dann wirklich ganze Abteilungen im Risikopontrolling haben da wird individueller gearbeitet oder werden komplexere Lösungen auch erarbeitet.
00:08:05: Und genau, das war ja auch eine Verbundbank, wo ich da war.
00:08:09: Die hauptsächlich die Lösungen ihres Dienstleistes eingesetzt hat und es gab dann natürlich so ein bisschen was Individuelles, was man davor oder dahinter setzten konnte und musste... Und das habe ich mir dann auch drauf gestürzt, da konnte ich meine IT-Leidenschaft wieder ausleben.
00:08:31: Dann fängt man an mit den Mitteln die man hat eigene Automatisierungen zu bauen also was davon in den meisten Banken als Risikokontroller macht und man darf Excel und wenn man Glück hat Excess benutzen... ...und dann programmiert man sich irgendwie mit Excel rum was gar nicht so eine gute Idee ist ... weil es auch schwierig ist, aber man baut sich das da so zurecht um daran zu kommen.
00:08:54: Aber letztendlich hat sich dann die Chance ergeben... dass eben in der Region mit der Park-IT das Angebot ausgebaut hat ins Verfahrensmanagement eingestiegen ist und da hat sie einfach eine interessante Möglichkeit gegeben... ... ja, einfach dieses Mehr an Fachlichkeits zu kriegen und diese komplexere Fachlichkeit.
00:09:18: Aber auch sehr viel freier in den Tools... ...und wie man diese Dinge gestalten kann,... ...um man wirklich richtige Automatisierung und auch programmieren kann etc.
00:09:31: Das hat sich dann so ergeben und das war perfekt!
00:09:35: Und zu dem Perfekten kommen wir jetzt, dem Thema Tools.
00:09:38: Denn ich glaube das ist jetzt einmal spannend auch nochmal für alle zu erfahren was sind Tools und welche Funktionen haben sie neben Software-und Verfahrenslösung der Park IT?
00:09:51: Ja genau also als ich angefangen habe gab es das Thema Tools noch nicht Also zumindest nicht so, wie wir das jetzt machen.
00:10:01: Die Tools sind sozusagen der kleine Bruder von Power Control und Oculus.
00:10:05: So habe ich das immer mal gerne genannt Und zwar kannte ich das halt auch schon aus meiner Vorbeschäftigung.
00:10:15: Wir haben eine Super Software voll integriert die alles mögliche macht aber es gibt immer wieder Abweichungen, die dann nicht Autos-Abox von der Standardsoftware geleistet werden können.
00:10:27: Einfach weil man vielleicht als Bank spezielle Vorstellungen hat irgendwas gerade braucht, vielleicht auch nur ein zweimal, weil es im Geschäftsbereich gerade irgendwelche Sonderproblematiken gibt oder... Also es gibt einfach immer Gründe wieso die Bank vielleicht auf der letzten Strecke oder für Sondersituationen irgendetwas braucht was die Standardsoftwa eben Autoso Box nicht bieten kann.
00:10:49: und dann Genau, dann fangen die Kollegen halt an zu basteln.
00:10:53: So wie ich auch damals und eine der Ideen hinter den Okulatools war ... ... zu sagen naja wir versuchen solche Situationen irgendwie abzufangen... ...und zumindest so oft wie möglich eine Lösung zentral bereitzustellen,... ...die eben nicht viele von diesen Problemen mitbringt, die man hat wenn man selbst mit Axels zum Beispiel sich Lösungen baut.
00:11:20: eine andere Thematik ist, dass wir auch immer wieder haben.
00:11:25: Ja das Kleinigkeiten gebraucht werden aber die haben vielleicht auch in der Software Umsetzung nicht.
00:11:30: es gibt gerade wichtige Dinge.
00:11:31: Es gibt gerade Dinge die sind große Themen die sind wichtiger die müssen zentral in die Software rein und es gibt kleinere Themen die wollen wir aber auch den Banken zur Verfügung stellen unseren Kunden zu verfügen stellen.
00:11:43: Und dann war halt der Punkt das wir gesagt haben wie wir bauen diese Tools als Brückenlösung, also Brücke sozusagen um die Zeit zu überbrücken bis diese Thematik dann in die Hauptsoftware, in die große Software integriert werden kann.
00:12:00: Genau und das sind so glaube ich die Aspekte, die uns dazu bewogen haben zu sagen wir wollen neben unserer großen Hauptsoft-Ware noch kleine insichtgeschlossene Tools haben die genau ein bisschen schneller entwickelt werden können, ein bisschen frei entwickelt werden und eben diese kleinen Lücken zu schließen.
00:12:21: Also könnte man gewissermaßen sagen wenn man es zuspitzt das was dein Team mit den Tools baut ist praktisch das was du dir früher auf Bankenseite auch gerne gewünscht hättest
00:12:34: Genau.
00:12:36: Vielleicht hätte ich mich wieder schade gefunden, dass sich dann diese Lösung nicht hätte selber bauen können.
00:12:42: Das ist dann je nachdem was einem Spaß macht wird das natürlich auch die Sache gewesen.
00:12:48: aber genau.
00:12:49: Es kann diese Lücke schließen und schließt es in vielen Fällen und genauso ist
00:12:54: es.
00:12:54: Und jetzt erklär uns noch mal was macht eine Bank, die nicht diese Tools hat?
00:13:00: Ja genau, also wie gesagt die macht das was ich vorher auch gemacht hat.
00:13:04: Die muss dann diese kleinen Lücken im Zweifelsfall selber schließen.
00:13:08: Also dann gibt es vielleicht finnige Risikokontroller mit den Mitteln die ihnen zur Verfügung stehen sich das Leben zurechtbauen oder ihre Lösungen bauen um eben noch bestimmte Zahlen etwas anders aufzubereiten und zusammenzuführen.
00:13:27: Und das ist aber zum einen sehr aufwendig, weil es auch da von der Bankenaufsicht hohe Anforderungen gibt.
00:13:35: Dass man eben so Qualitätssicherungs... ...aspekte dann in seiner Arbeit mit einbaut, auch sehr formaler Aspekte.
00:13:45: Da geht es um Dokumentationen, Versionierung... ...Test- und Freigabeverfahren ne?
00:13:49: Und dann ist das so dass man doch dann plötzlich nicht mehr damit beschäftigt ist die Lösung zu bauen sondern eben die Lösung zurechtfertigen und alles drum herumzusetzen.
00:13:58: Ja.
00:13:59: Es ist halt letztendlich auch so, dass es auch einfach fehleranfällig ist... ...und schwierig ist so Fehler hundertprozentig zu vermeiden ... kannte ich halt gut aus meiner fast fünfjährigen Prüferkarriere.
00:14:14: Wir sind natürlich auch in die Bank gekommen, haben Risikomanagement geprüft und dann gab es natürlich auch diese selbstgebauten Excel-Lösungen... ...und das hat wirklich tatsächlich manchmal nicht länger als fünf bis zehn Minuten gebraucht... ... in so einer Echseltapete gefunden, wo irgendwie zehn Zahlen zusammengeführt wurden.
00:14:32: Da hat irgendjemand ausversehen mal es auf die falsche Taste gekommen... ...wurde eine Formel gelöscht waren die Zahlen... ...filten da irgendwo ein paar hunderttausend Euro einen Risiko wert und das geht einfach super schnell.
00:14:46: Und ist mit den Mitteln die man zur Verfügung hat schwierig sowas abzufangen bei Bank.
00:14:51: Nun kennst du Also gut, wenn man die andere Seite kennt gewissermaßen.
00:14:55: Und nun kennst du das Thema Risikokontrolling ja aus drei Perspektiven als Prüfer-, als Anwender und heute als jemand der die Lösungen entwickelt.
00:15:05: Wo liegen für dich die größten Unterschiede?
00:15:08: Wenn du jetzt noch mal skizzierst zwischen der Arbeit auf Bankenseite und bei der Park-IT.
00:15:12: Wir haben vorhin schon verschiedene Punkte angesprochen.
00:15:15: Da ging es um die Breite und Tiefe der Fachlichkeit.
00:15:20: aber vielleicht magst du's nochmal so... ... komprimiert ... ... darstellen.
00:15:26: Ja, also ich glaube... ... wenn ich jetzt als Risikontrolle in der Bank bin dann würde ich sagen ... ... um es mal ... ... platt runterzubrechen würde ich sein das Ziel ist das Ziel?
00:15:35: Also ... Es geht ja darum ... Ich habe jetzt irgendwo ein Problem.
00:15:40: Ich muss jetzt irgendwie meinen Risiko steuern und ... Also ich habe halt eben dieses Ziel was ich verfolge Und ich muss mit den Daten und mit der Software die ich habe muss ich alle Informationen kriegen die richtigen Entscheidungen treffen zu können, vielleicht auch simulieren zu können was diese Entscheidung dann bedeutet.
00:15:58: Und in der Party ist vielleicht eher der Weg das Ziel und da geht es halt darum eben zu gestalten
00:16:07: Wie
00:16:07: wie kann denn der Kollege in der Bank sich alle Informationen alles mögliche zusammensuchen und alles so präsentiert kriegen, dass er eben in der Lage ist die richtige Entscheidung zu treffen.
00:16:17: Also es ist halt eine ganz andere Art von Gestaltung.
00:16:22: In der Bank müssen natürlich diese Entscheidungen gestalten, diese Geschäftspolitischen oder Risikopolitischen.
00:16:27: Und wir gestalten ja die Methodenverfahren ... die einem dann die Möglichkeit geben, diese Entscheidungen... ... und diese Steuerungsentscheidung sauber treffen zu können.
00:16:40: Ja finde ich eigentlich ein sehr schönes Bild.
00:16:41: der Weg ist das hier.
00:16:44: Du hast gesagt man kann sich bei der Park-IT fachlich viel mehr ausdenken?
00:16:48: Was genau meinst du damit?
00:16:51: Genau also ich glaube es gibt da unterschiedliche Aspekte wieder.
00:16:54: Also einmal ist das was ich eben gesagt habe dadurch dass man jetzt nicht hauptsicht damit beschäftigt ist mit den Informationen, die man hat eine Geschäfts- oder Risikopolitische Entscheidung zu treffen.
00:17:08: Sondern eben es geht halt darum sich immer wieder zu überlegen wie können wir die Informationen und das Handwerkzeug für den Risikokontroller erweitern verbessern noch genauer machen damit der eben noch besser in der Lage ist seine Entscheidung zu treffen?
00:17:25: und dann ist vielleicht also zumindest gefühlt für mich der kreative Anteil in der Erarbeitung dieser Lösungen und Methoden ist halt größer.
00:17:36: Das ist natürlich auch das Typische, dass man viel mehr ausprobieren muss, Ideen ausprobierend muss von denen man sicherlich auch sehr viele wieder verwirft wenn man feststellt okay die Analyse xy oder... ...der neue Weg für eine Risikometode hat vielleicht doch nicht den gewünschten Effekt erzielt zum Beispiel wie wir was anderes ausdenken.
00:17:55: Und genau da ist eben die große Untersteht, dass man eben für diese kreative Findung von Lösungen und Methoden ganz andere Breite und Tief- und ganz andere Spielraum einfach eine ganz andere Arbeit.
00:18:12: Nun fühlst du heute ein Team von zehn KollegInnen und hast mehrere Teams erfolgreich aufgebaut?
00:18:20: Du merkst, wir gehen jetzt in eine etwas andere thematische Richtung wenn du an vielen Bewerbungsgespräche zurück denkst ... die du geführt hast.
00:18:29: Wie sicher ist man sich in der Personalentscheidung?
00:18:32: Und wie viel Restunsicherheit
00:18:34: bleibt?".
00:18:36: Ja, das ist auf jeden Fall ein spannendes Thema also genau... Also zuerst muss man sagen dass man sehr viel Zeit damit verbringt.
00:18:46: Also ich habe wirklich in den zehn Jahren jetzt zwei Teams von zwei auf ungefähr zehn Personen aufgebaut und genau man führte an diese Gespräche Und also in Summe verwendet man natürlich dann viel Zeit, um einen neuen Kollegen einzusetzen.
00:19:04: Aber mit dem Bewerber verbringt man ja nur eine sehr begrenzte Zeit, ne?
00:19:09: Also man hat halt irgendwie einen... Man liest Unterlagen und dann führt man einen Interview von anderthalb Stunden ungefähr ...und nach diesen anderthALB-Stunden-Gespräch irgendwie sicher zu sein, okay, die Kollege ... mit dem kann ich mir jetzt vorstellen.
00:19:27: Den möchte ich jetzt die nächsten, weiß ich nicht, ... ... zwanzig, dreißig Jahre vielleicht an meiner Seite haben und im Team
00:19:33: arbeiten.".
00:19:34: Das ist wirklich... Also da habe ich immer noch einen großen Respekt vor.
00:19:39: Das ist das es nicht einfach!
00:19:41: Und genau, ich glaube sicher sein kann man sich natürlich dann nicht.
00:19:46: Man guckt natürlich bei einem guten Gefühl daraus.
00:19:49: Ich glaube das spielt eine große Rolle.
00:19:52: Fühlt man sich gut nach dem Gespräch?
00:19:55: und mit dem Bewerber dann, aber das ist nicht einfach.
00:20:01: Vielleicht sagst du neben Zusammenhang etwas über den Auswahlprozess bei der Park-IT, der ja genau um diesen Aspekt so diese Restunsicherheit auch so ein Stück weit aufzufangen einen externen Dienstleistervorsicht, der noch einen Potenzialinterview mit Bewerbern in die infrage kommen durchführt?
00:20:23: Genau.
00:20:24: Wir haben verschiedene Möglichkeiten, um es leichter zu machen vielleicht vorher noch.
00:20:31: wir gehen natürlich nicht allein in so einem Bewerbungsgespräch.
00:20:34: das heißt wir sind schon mal immer mindestens zu zweit.
00:20:37: ich finde es aber auch gut dass wenn ich mit noch mehr Leuten reingehen also ich hatte durchaus eigene Bewerberungsprozesse wo man dann irgendwie fünf oder sechs Leute da sitzen hat das ist sicherlich auch eine nicht so einfache Situation immer genau und dann arbeiten wir ja seit Ja, keine Ahnung bestimmt seit über zwanzig Jahren vielleicht noch länger.
00:20:55: Also auf jeden Fall seitdem ich da war das schon lange etabliert dass wir eben mit Profis zusammenarbeiten die eben so eine unabhängige und sehr professionelle Zweit-Meinung einholen also die... Das ist dann auch hört es ja noch ganz spannend an.
00:21:13: Das ist ein Personaldiagnostik Gespräch.
00:21:15: Genau,
00:21:16: ist auch nochmal mit anderen Schwerpunkten.
00:21:18: Genau andere Schwerpunkte.
00:21:20: aber Was ist halt sehr spannend, die arbeiten jetzt so lange mit der Park-AT zusammen.
00:21:27: Dass sie uns sehr gut kennen und so wie ich das verstehe durchaus auch den Bewerber eventuell sagen du hör mal du bist super aber... Ich glaube du wirst bei der Park AT Eventual nicht glücklich.
00:21:41: Und darum geht es ja auch.
00:21:44: Man sieht das oft immer von der Seite okay passt der Bewerb zur Park AT und möchte man den beschäftigen?
00:21:51: Es geht natürlich auch immer andersherum, passt die Pakete zur Bewerbe und wird überhaupt glücklich in der Pakete.
00:21:58: Wir möchten einfach die Leute langfristig in der Parkete haben... ...und dann bringt es natürlich nichts wenn die Naht dann unglücklich sind, weil sie vielleicht nicht... sich mit der Packer die Wohlfühlung.
00:22:09: Und das Thema Ehrlichkeit geht es bei mir auch bei der nächsten Frage, nämlich dann wenn man sich für einander entschieden hat?
00:22:16: Dann gibt es sicherlich ja auch Situationen da hat jemand in den Gesprächen überzeugt und nachher im Arbeitsalltag passt es denn doch nicht.
00:22:27: Da interessiert mich jetzt wie geht man... Wie gehst du damit als Führungskraftum?
00:22:32: Gab es solche Situationen und wie bist du damit umgegangen?
00:22:35: oder wie gehst Du damit um?
00:22:37: Ja, ich glaube auch das muss man lernen.
00:22:41: Es ist glaube ich gar nicht so einfach.
00:22:43: also gerade wenn man jetzt sagt okay... Das ist ja schon eine große Sache.
00:22:48: Also diese Entscheidung zu treffen und diese Verantwortung zu haben zu sagen der Kollege fängt jetzt an und wie gesagt arbeitet eventuell sein restliches Erwerbsleben bei uns.
00:23:03: Das kann ja auch sehr lang sein Und wie gesagt, er muss damit glücklich sein.
00:23:08: Oder sie?
00:23:10: Genau und dann hat man eben die erste Situation Bewerbungsgespräch, Potenzialinterview vor dem Einstellungsprozess.
00:23:21: Dann hat man noch die Probezeit um im besten Interesse von beiden Seiten herauszufinden ob das passt.
00:23:32: Da ist es, glaube ich wirklich wichtig das gut zu begleiten.
00:23:37: Ein gutes Gefühl zu haben... ...ist da auch immer wichtig und dann geht's halt wirklich darum.
00:23:43: ja die Frage ist man möchte ja auch dass die Leute erfolgreich sind also man möchte dass die leute die mit einem arbeiten dass sie erfolgreich arbeiten weil es natürlich auch viel mehr Spaß macht wenn man erfolgreich arbeitet ... alles in Bewegung setzen, dass das auch klappt.
00:24:03: Aber die Realität ist sicherlich die ab Tag eins.
00:24:06: Klappte halt nicht alles und weiß man... Genau, es klappt
00:24:08: nicht alles aber ... ... in der Regel ist das ja kein... Also ich glaube der erste Punkt ist kein Beinbruch.
00:24:14: Es muss ja auch nicht alles an Tag eins klappen.
00:24:17: Es ist sowieso so, dass man nicht,... ...dass man nicht die Erwartungen hat, dass irgendwie ab Woche drei, vier oder fünf oder sogar nach dem sechsten Monat... ...die Leute so arbeiten wie Menschen, die vielleicht schon seit dreivier Jahren dabei sind.
00:24:30: Aber man muss eben das Gefühl kriegen, dass sie sich dahin entwickeln können.
00:24:34: Ich glaube, das ist so der Unterschied.
00:24:36: Es muss nicht alles funktionieren in der Probezeit aber man muss glaub ich einen guten Eindruck haben.
00:24:41: Passen die Menschen zu einem?
00:24:43: Also was man schon aus dem Bewährungsgespräch hatte und... ...ist man sich relativ sicher oder ziemlich sicher, dass die sich einfach dahinentwickeln können wo sie dann wirklich produktiv sind und zufrieden sind auch mit ihrer eigenen Arbeit Und
00:24:59: was sind da entscheidende Kriterien, damit man sich dahin entwickeln kann von beiden Seiten?
00:25:05: Ja genau.
00:25:06: Spannend.
00:25:08: Ich glaube natürlich ist es immer wichtig so eine gewisse Weiterentwicklung... Bereitschaft zu haben, also so ein bisschen auch Lernbereitschaft.
00:25:20: So eine Rolle reinzuwachsen?
00:25:21: Genau.
00:25:22: Leidenschaft spielt sicherlich eine Rolle.
00:25:24: Ich glaube Sachen für die man sich sehr interessiert und für wenn sie ein bisschen brennt.
00:25:28: Da ist natürlich auch leicht, leichter reinzukommen und Eigenverantwortung gehört sicherlich auch dazu.
00:25:38: Und ich glaub das bringt schon viel mit.
00:25:41: Also wenn man eigenverantwortlich ist ... eben Spaß bei der Sache hat.
00:25:45: Und so ein bisschen ... ... reflektieren kann und auch sagen kann, ja okay... ... da fehlt mir noch was und entweder mithilfe oder ohne Hilfe ... ... weiß ich aber, ich kann daran arbeiten ... ... und in ein, zwei Jahren sieht das schon anders aus.
00:26:00: Genau!
00:26:01: Also ist halt auch der Punkt jetzt nicht der Erwartung dass die Menschen sich dann ... ... von alleine weiterentwickeln und da völlig alleine sind sondern Da haben wir auch einiges an der Hand, um eben bei der Entweiterentwicklung zu unterstützen.
00:26:15: Auch wenn wir sagen Eigenverantwortung ist wichtig und sinnvoll.
00:26:19: Es ist praktisch selbstwirksamkeit zu erleben das bringt einem ja auch wieder viel.
00:26:27: aber man ist nicht alleine und man geht den Weg auch nicht alleine.
00:26:31: Genau, das gilt natürlich auch dazu.
00:26:33: Genau!
00:26:33: Das wäre jetzt auch mal eine zweite Frage gewesen was tun wir von Unternehmensseite oder Organisationsseite und letztendlich als Führungskräfte dazu um jemanden in diesem Prozess dieses Hineinwachsens in einer Rolle zu unterstützen?
00:26:48: Genau ich glaube ja...was wir natürlich machen ist es gibt natürlich so einen regelmäßigen gegenseitigen Abgleich also es wird dann natürlich immer wieder gesprochen Wie ist es?
00:27:01: Fühlst du dich gut, klappt alles.
00:27:05: Hast du Erwartungen an mich als Führungskraft?
00:27:09: Sind die gedeckt?
00:27:10: Sind da noch Wünsche und ungekehrt genauso?
00:27:12: Wir beobachten dadurch natürlich auch die Entwicklung und gucken, wie man dann auch auf Feedback reagiert.
00:27:18: Und das geht natürlich viel darum, irgendwie Transparenz zu machen was die Erwartung sind also dass dass die Mitarbeiter auch eine Chance haben, sich in die richtige Richtung zu entwickeln.
00:27:30: Dafür wissen sie natürlich auch Wissen.
00:27:34: viele kriegen das also erkennen das auch von alleine.
00:27:37: aber es muss natürlich Transparenz geschaffen werden.
00:27:41: was sind die Erwartungen?
00:27:42: Also da spielt Klarheit und Kommunikation auch ne große Rolle würde ich
00:27:47: sagen.
00:27:47: Ja in jedem Fall
00:27:49: Nun sind ja der Auswahlprozess und der Vertrag bei der ParkIT an der Idee ausgerichtet, dass jemand lange bleibt.
00:27:58: Verändert dieser Grundgedanke einer langen Zusammenarbeit?
00:28:01: Du hast schon von lebenslanger Tätigkeit geschworen!
00:28:04: Das halte ich für recht unrealistisch.
00:28:06: jetzt für jemandem, der nach dem Studium zu uns kommt aber verändert dieser Grund Gedanke eine lange Zusammenarbeit etwas für dich ganz konkret bei der Hauswahl
00:28:16: Ja, also vielleicht mal zu dem Realismus Gedanken.
00:28:20: Also ich glaube nur weil es in vielen Fällen dann eventuell doch aus den verschiedenen Gründen nicht dazu kommt dass jemand wirklich bis zur Rente bei uns arbeitet ist es glaub ich schon als Arbeitgeber aus Arbeitgebersicht einfach diese Idee wir möchten so handeln das die Mitarbeiter das am besten Falle wollen.
00:28:41: das ist glaube ich wertvoll dass man sagt wie arbeiten so und reagieren ... dass die Mitarbeitenden wirklich bis zum Renteneintritt bei uns arbeiten möchten.
00:28:52: Das ist unabhängig davon, ob es das tun ist glaube ich ein wertvolles Ziel und macht Sinn.
00:28:58: Und genau der andere Punkt, was verändert das für mich?
00:29:04: Man hat oft glaube ich im Blick okay... Ich habe jetzt irgendwie eine Stelle offen.
00:29:08: da sind Themen Aufgaben im Team, die müssen besetzt werden.
00:29:14: Da wird jemand gebraucht ... das könnte einen dazu so ein bisschen bringen, ... ... sehr kurzfristig auf die Besetzung von so einer Stelle zu schauen.
00:29:23: Und ich glaube sich dann ja diese Idee bewusstzumachen, nee-nee... Die nächsten weiß nicht drei vier fünf Jahre sind vielleicht nicht so wichtig wie die zwanzig Jahre danach.
00:29:34: Das kann schon helfen, die richtige Perspektive dann auch ... ... auf eine Bewerbungssituation vielleicht auch zu kriegen.
00:29:42: Also das ist wirklich so.
00:29:46: Ja, man hat zwar auf diesen kurzfristigen Bedarf.
00:29:49: Aber wenn man jemanden einstellt... ...dann ist natürlich wie gesagt das was ich über lange Sicht geleistet wird.
00:29:58: es wiegt natürlich viel mehr als das was kurzfristig geleistelt wird.
00:30:01: Ich würde fast behaupten dass diese Idee der einer langfristigen Perspektive auch gar nicht so häufig vorzufinden ist.
00:30:11: also habe ich jedenfalls nicht so erlebt ... aus meiner Sicht auch etwas, was vermutlich besonders bei der Park IT ist.
00:30:19: Ich habe das zumindest auch noch nicht erlebt... ... dass das ja von einem Arbeitgeber so überhaupt formuliert wird,... ...also dass man irgendwie das auch vorbestellt bekommt vielleicht in dem Bewerbungsprozess.
00:30:34: Vielleicht war es auch früher und auch vielleicht ein bisschen selbstverständlich.
00:30:38: Heutzutage ist es das sicherlich nicht mehr und ich glaube da ist schon auch besonders dass dieser Aspekt vielleicht auch einfach so benannt wird und so klar, das wollen wir.
00:30:49: Und das ist uns wichtig.
00:30:51: Nachhaltigkeit bei der Einstellungspolitik.
00:30:58: Zum Abschluss wird es noch ein bisschen persönlicher, du kennst das von den anderen Episoden.
00:31:05: Ich lasse dich hier nicht raus ohne ein paar Entweder- oder Entscheidungen getroffen zu haben und ein paar Satzanfänge zu vervollständigen.
00:31:13: Lass uns starten mit entweder oder lieber ein neues Tool entwickeln oder ein bestehendes Perfektionieren!
00:31:21: Das ist schon die erste gemeine Frage weil ich glaube das kann man gar nicht so beantworten.
00:31:26: Ja, je nach Situation kann es sein, wo der nie größer ist.
00:31:31: Also ich habe doch irgendwie mich stark zum Dienstleister entwickelt und wenn ich jetzt feststelle aktuell wird das neue Tool eigentlich mehr gebraucht dann ist es das, wobei natürlich klar, wenn auch so ein bisschen perfektionizten Herz in einen Schlägt.
00:31:47: hier und da ist natürlich immer schwierig, wenn man sagt, ich möchte das eine aber erstmal richtig fertig entwickeln und so richtig vollständig hinstellen, da muss man sich schon manchmal vielleicht zwingend zu sagen okay.
00:32:00: Jetzt muss ich doch langsam unswitschen ein neues Tool bauen!
00:32:03: Ich kann jetzt nicht bis zum sein Nimmerdienstag an der einen Lösung den allerletzten Schliff reinbringen dann vielleicht vernünftig ist ein neues tool entwickeln.
00:32:14: in vielen Fällen ja.
00:32:16: Ich weiß du spürst gern PC oder Konsole?
00:32:20: Ich bin tatsächlich ein PC-Mensch.
00:32:24: Konsole natürlich auch gespielt, aber irgendwie die Konsole und ich werden nicht genauso war miteinander wie der PC.
00:32:32: Das ist genau das.
00:32:33: Und welches Spiel?
00:32:35: Für welches Spiel schlägt dein Herz?
00:32:37: Genau, also im Moment oder das was mich langfristig in den letzten ja ich glaub zwanzig Jahre in einer Form glaube ich am meisten gepackt hat ist.
00:32:46: Das heißt jetzt heute League of Legends.
00:32:48: Ist jetzt keine Schleichwirkung.
00:32:49: Keine Schleichwerkung genau, genau es ist glaube ich eine ganz spannende Sache.
00:32:54: ansonsten mag ich auch sonst.
00:32:56: Spiele mit Story also wo man... Also im Vergleich zu Buchlesen, wo man nicht nur die Story irgendwie erlebt und sich vorstellt.
00:33:04: Sondern sie vielleicht auch beeinflusst.
00:33:07: Buch habe ich ja auch im Angebot.
00:33:09: Zieh es direkt mal vor was kommt ins Reisegepäck?
00:33:12: Fantasy Roman oder Krimi?
00:33:14: Auf jeden Fall der Fantasy Roman!
00:33:16: Auch wenn Ich mir jetzt Feinde mache Es gibt für mich nichts langweiligeres als ein Tatort.
00:33:22: Okay diskutieren wir in anderer Stelle Und kommen wir zum kulinarischen BBQ- oder Picnic.
00:33:28: Ganz klar BBQ außer.
00:33:29: ich kann zum Picknick meinen Grill mitnehmen, dann geht auch das Picknack.
00:33:32: Okay und wenn wir jetzt schon beim gegrillten sind eher Holzkohle oder Gas?
00:33:39: Also mein Herz schlägt für die Holzkole aber man merkt dann doch in der Nutzung Gas ist einfach so praktisch im Vergleich an vielen Stellen dass ich zwischendurch auch ein Grills zuhause habe.
00:33:55: Aber im Grunde meines Herzens bin ich ein Kohlegriller.
00:34:00: Und zum Abschluss hier eher introvertiert oder extrovertiert?
00:34:05: Ja, also ich bin sicherlich eher introverted mit allem was dazugehört.
00:34:11: aber... Was
00:34:12: gehört dazu?
00:34:13: Ja vielleicht auch dass man manchmal eben seine sozialer Batterie aufladen muss und sich dann vielleicht auch mal zurückzieht.
00:34:21: das genau für andere ist das komisch.
00:34:24: Aber genau, das gehört dazu.
00:34:28: Und ein paar Satzanfänge?
00:34:30: Als Führungskraft habe ich gelernt, dass ich nicht immer ...
00:34:35: Chef sein möchte oder muss... Ich bin da und hab es ja auch hier gut getroffen.
00:34:41: Dass das umfällt und die Arbeit hier und so wie ihr alle miteinander umgehen ist das glaube ich auch die Ausnahme der Ausnahmen, also dass das wirklich selten ist, dass mal vielleicht passiert.
00:34:54: Ich glaube, das Bild der Führungskraft des Personalverantwortlichen bei der Party passt auch genau dazu wie ich so eine Rolle gerne ausfüllen möchte und da spielt der Begriff Chef keine Rolle.
00:35:09: Das ist schön!
00:35:11: Nun hast du schon deinen Perfektionistenherz angesprochen?
00:35:17: Mein Anspruch ist es möglichst viel möglich zu machen aber...
00:35:22: Genau, aber da kann man sich glaube ich durchaus verzetteln.
00:35:27: Also... Man muss immer wieder gucken was sind dann doch die Rahmenbedingungen?
00:35:33: und genau ich musste da lernen auch Lein zu sagen also auch zu sagen ne kann jetzt nicht alles möglich machen.
00:35:43: wir müssen ab einer gewissen stelle mal mal zumachen und eben Neustuhl entwickeln Nicht an den bestehenden weiterarbeiten.
00:35:50: Lass uns zu deinen Kindern kommen!
00:35:51: Meine Kinder würden sagen, dass ich am anstrengendsten bin wenn...
00:35:57: Ja, wenn ich Aktivitäten vorschläge zum Beispiel die sind sehr laufvau.
00:36:02: Dafür
00:36:03: werden sie dich jetzt ganz besonders lieben?
00:36:05: Ja
00:36:06: genau, also wenn man jetzt doch mal sagt, dann möchte irgendwie mal wandern gehen oder sich eine Stadt anschauen das ist meistens mit Laufwegen verbunden.
00:36:15: Also wenn ich jetzt den ganzen Tag in der U-Bahn zu bäuchen, durch die Gegend fahre sehe ich nix und das finden die nicht so cool.
00:36:22: Ansonsten nervigst sie auch mit Gesellschaftsspielen oft nicht erfolgreich.
00:36:30: Okay also euer Papa liebt euch trotzdem, auch wenn ihr laufaul seid!
00:36:36: Was ich durch meine Frau gelernt habe ist...
00:36:39: Ja sicherlich Geduld Und sicherlich nicht nur geduld, aber auch geduld.
00:36:48: Sie ist Grundschullehrerin und genau das... Da kann man einiges von mitnehmen.
00:36:56: Du hattest mir etwas erzählt im Vorgespräch, dass es dadurch aus Parallelen zu deinem Job gibt?
00:37:01: Ja ja das ist immer ganz lustig wenn sie manchmal erzählt und ich hab jetzt meinen Stuhlkreis mit meinen Kindern gemacht und dann sage ich immer super habe.
00:37:08: ich habe heute auch bei meinem Team wieder daily stand-up gehabt.
00:37:11: Das ist sozusagen der Stuhlkreis für Scrum Teams.
00:37:17: also Agilität und Grundschule haben viel miteinander gemeint.
00:37:23: Ja und zum Abschluss nach der Satzanfang rückblickend würde ich sagen, dass mein Weg vor allem davon geprägt war.
00:37:32: Oh!
00:37:32: Nimm
00:37:34: dir Zeit.
00:37:34: Ja das ist spannend.
00:37:36: also ich glaube wie gesagt... Ich hatte nicht so den Plan da will ich jetzt in zehn Jahren sein oder in fünfzehn Jahren sein sondern Der nächste Schritt hat sich immer irgendwie aus dem aktuellen entwickelt.
00:37:49: Irgendwie auf natürlicher Art und Weise, sag ich jetzt mal... Und das hilft sicherlich auch, glaube ich.
00:37:56: Also offenbar war mein Lebenslauf auch schon agil!
00:38:01: Ich habe nicht geplant, wo will ich in zehn Jahren sein?
00:38:03: Sondern ich hab immer da, wo ich gerade waageguckt, wenn eine Veränderung notwendig war, was ist denn jetzt als nächstes?
00:38:12: Der agile Lebensweg.
00:38:14: Ja, Daniel ganz herzlichen Dank für das Gespräch.
00:38:17: wir sind damit auch am Ende angelangt und ja ich finde dein Weg zeigt eigentlich sehr schön dass man sich eben ausprobieren sollte um herauszufinden wo man wirklich hingehört.
00:38:30: und das ist nicht der erste Schritt sein muss er passt sondern der will ich zählen.
00:38:36: nochmal bei dir nach der vierte Genau, der bei dem man merkt jetzt fügen sich die Dinge.
00:38:43: Und ja ich danke dir für deine Offenheit und deine Einblicke.
00:38:47: Danke schön!
00:38:48: Ja, danke dass ich hier sein konnte.
00:38:50: das hat Spaß gemacht.
00:39:06: Wenn dir unser Podcast gefällt bleibt gerne dran und abonniere ihn überall da wo es Audio-Podcast gibt oder auf www.parkit.de.
00:39:17: Den Link findest du in den Shownotes.
00:39:19: Dankeschön für deinen Besuch bei der ParkIT.
00:39:22: Ich hoffe, der Blick hinter die Kulissen hat dir gefallen.
00:39:25: Tschö und bis zum nächsten Mal!
00:39:27: Deine Stefanie.
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