Rechnen, reden, bleiben: Was im Beruf wirklich zählt – Gespräch mit Thorsten Ohliger | 24

Shownotes

In dieser Episode spricht Stefanie Thieme mit Thorsten Ohliger, Teamleiter bei parcIT und Projektleiter eines großen Einführungsprojekts. Gemeinsam blicken sie auf einen beruflichen Weg, der nach Studium und Promotion zunächst vor allem nach „rechnen, rechnen, rechnen“ aussah und heute viel häufiger aus „reden, reden, reden“ besteht. Im Mittelpunkt stehen Führung mit und ohne Weisungsbefugnis, Kommunikation und Fehlerkultur sowie die Frage, was Menschen langfristig an ein Unternehmen bindet und warum sich die Frage nach dem Bleiben manchmal gar nicht stellt, wenn die Mischung stimmt. Ein Gespräch über Verantwortung, Menschlichkeit und die Erkenntnis, dass sich im (Berufs)-Leben längst nicht alles planen lässt.

Tauche ein in die Welt von parcIT, wo Teamgeist und Wertschätzung im Mittelpunkt stehen! In unserem Podcast "Live bei parcIT" nimmt dich Stefanie Thieme mit auf eine Reise hinter die Kulissen. Erfahre, wie über 500 Mitarbeitende die Zukunft des Bankwesens mitgestalten, wie sie ihre Aufgaben meistern und was parcIT als Arbeitgeber auszeichnet – von flexiblen Arbeitsmodellen bis hin zu einer Unternehmenskultur, die das Miteinander stärkt. Erhalte wertvolle Einblicke in unsere Software- und Verfahrenslösungen für Banksteuerung, Risikocontrolling und Rating. Lerne die Menschen kennen, die diesen Erfolg möglich machen, und erfahre, wie wir die Balance zwischen Beruf und Familie leben. Abonniere jetzt und sei jeden Monat dabei – es erwarten dich spannende Folgen, die dich inspirieren und informieren. Hör rein und entdecke das starke Miteinander von parcIT!

Mehr Informationen: Homepage: https://www.parcit.de Karriere-Seite: https://www.parcit.de/ueber-parcit/karriere/ Linkedin: https://www.linkedin.com/company/parcit-gmbh

Wenn dir unser Podcast gefällt, lass uns doch bitte eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts da. Eine Rezension und das Abonnieren des Podcasts wären uns ebenfalls eine große Freude.

Hier findest du den Link: https://podcasts.apple.com/us/podcast/live-bei-parcit-|-erlebe-unsere-unternehmenskultur-werte-und-benefits-aus-erster-hand/id1771415944

Produziert von Lisa Tschierschke: https://va-lys.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich glaube, einfach wenn man sich irgendwo menschlich wohlfühlt.

00:00:04: Dann sollte man sich nicht selbst einreden nach Bassrasen ist immer grüner sondern auch mal darauf gucken was man selber hat.

00:00:23: Hallo und herzlich willkommen zum Unternehmens Podcast live bei ParkIT.

00:00:28: Was einer alleine nicht schafft das schaffen viele.

00:00:32: Für diese genossenschaftliche Light-Idee steht die Park IT mit über fünfhundert Mitarbeitenden.

00:00:38: ich bin eine davon.

00:00:39: Mein Name ist Stefanie Thieme und ich interessiere mich für die Geschichten, die unsere KollegInnen zu erzählen haben.

00:00:46: Wie

00:00:47: sie zur Park IT gekommen sind wie ihre Aufgaben aussehen und wie sie sich hierfür.

00:00:53: Würf ein Blick hinter die Kulissen und lasst dich von mir mitnehmen!

00:01:09: Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften und seiner Promotion dachte Thorsten Oligar sein Berufsleben würde vor allem aus einem gestehen.

00:01:18: Rechnen rechnen.

00:01:21: Heute sagt er, es ist eher reden.

00:01:26: Dann als Teamleiter und Projektleiter eines großen Einführungsprojektes – darüber sprechen wir später noch – muss er heute vor allem Menschen zusammenbringen, Erwartungen klären, Feedback geben und annehmen mit unterschiedlichen Interessen umgehen und auch Gegenwind aushalten.

00:01:43: Aber wo lernt man das eigentlich?

00:01:45: Darüber spreche ich heute mit Thorsten in dieser Folge und darüber, warum er seit elf Jahren bei seinem ersten Arbeitgeber geblieben ist.

00:01:55: Was Menschen wirklich an ein Unternehmen bindet und warum seine Frau schon nach kurzer Zeit bei der Park-IT zu ihm sagte – da bleibst du!

00:02:04: Heil Thorsten, schön dass Du heute hier bist.

00:02:06: Danke, dass ich da sein darf.

00:02:07: Grüß Dich

00:02:08: Thorsten, du bist gebürtiger Solinger.

00:02:10: Hast in Wuppertal Wirtschaftswissenschaften studiertes ein echter Zungenbrecher und anschließend an der Universität gearbeitet und promoviert.

00:02:20: Wie sah damals deine Vorstellung von deinem späteren Berufsleben aus?

00:02:25: Ja man merkt es richtig weit in Deutschland bin ich noch nicht rumgekommen von Solinger aus nach Wuppertaal dann wieder zurück und dann jetzt bis nach Köln aber ist auch eine schöne Gegend.

00:02:37: kann man sich aussuchen, in welche Richtung man geht und wie stark man sich eben an Zahlen orientiert oder eher weichere Themen nimmt die nicht so Zahlen getrieben sind.

00:02:48: Und ich habe eigentlich immer versucht mich darauf zu konzentrieren überall wo es was um Rechnen geht und wo es etwas zu analysieren um Zahlen geht.

00:02:55: da hatte ich Spaß dran.

00:02:57: das war auch das was ich besser konnte als dass reden.

00:03:02: tatsächlich

00:03:03: spannende wendung.

00:03:07: Das war einfach mein Fokus.

00:03:08: und ich hab dann auch damals gedacht, naja wenn ich ins Berufsleben komme sitze.

00:03:12: Ich habe einen Rechner, kriege den ganzen Tag irgendwelche Zahlen, Tapeten, muss da Sachen rechnen, muss der Sachen analysieren?

00:03:19: Und das sei einfach meinen Schwerpunkt im Berufsleben.

00:03:26: Genau, du hast im Vorgespräch einen Satz gesagt der bei mir hängen geblieben ist und ich habe es gerade schon... ...im Intro zum Besten gegeben.

00:03:34: Du dachtest damals dein Berufsleben würde vor allem aus Rechnen bestehen?

00:03:38: Und heute stellst du fest das ist eher das Redenwand.

00:03:42: Hast du gemerkt dass du dich da gründlich verschätzt hast?

00:03:48: Ja also ich gemerkt hab im Laufe der Zeit es gibt halt ganz viele Seiteneffekte und man kann eben nicht Allein am Rechnersitzten den ganzen Tag rechnen und dann steht ein Ergebnis.

00:03:58: Und dann ist gut, das gehört auch mal mit dazu.

00:04:03: aber insbesondere muss man sich abstimmen.

00:04:05: wir sind halt nicht losgelöst als Einzelperson hier sondern es sind verschiedenste Teams die zusammenarbeiten müssen.

00:04:13: uns muss alles ineinander greifen gerade jetzt auch in dem Projekt von dem wir gleich glaube ich kurz reden da so viele Bereiche sind da betroffen dass es einfach nicht möglich ist, sein eigenes Ding zu machen und dann eben nur am eigenen Computer zu sitzen.

00:04:31: Sondern einfach auch verschiedenste Meinungen, verschiedensten Bereiche hier einfließen zu lassen.

00:04:36: Und dazu gehört einfach reden!

00:04:39: Du bist heute Teamleiter und gleichzeitig Projektleiter für das IRBA-Einführungsprojekt?

00:04:45: Und bevor wir darüber sprechen was du dafür können musst... Was ist das eigentlich für ein Projekt und warum sind daran so viele unterschiedliche Menschen beteiligt.

00:04:57: Ja, es ist ein Gemeinschaftsprojekt und das bedeutet an der Stelle... Es ist kein alleiniges Park-IT-Projekt sondern es sind Kooperationsprojekte zwischen der Atruvia und der Park-It in Zusammenarbeit mit den Auftraggebern und die Auftrag Geber sind ja derzeit zehn Banken der genossenschaftlichen Finanzgruppe.

00:05:15: Worum geht's?

00:05:16: Wir haben heute schon unsere Software.

00:05:19: wir haben heute Verfahren, die eben die genossenschaftlichen Primärbanken auch Privatbanken einsetzen.

00:05:28: Die setzen auch gleichzeitig die Software der Atruvia ein.

00:05:31: jetzt hat sich aber hier eine Gruppe von Banken herausgebildet zehn Stück eben an der Zahl die sagt wir möchten eigentlich ganz gerne Ein bisschen noch strenger als eigentlich ganz gerne.

00:05:41: Sie möchten sehr, sehr gerne die Software und die Verfahren im sogenannten IABA einsetzen.

00:05:50: bedeutet heute setzen alle Banken für die Risikotraktfähigkeit die Modelle ein und berechnen somit ihre eigenen Risiken weil sie es gesetzlich müssen und danach auch steuern.

00:06:04: gleichzeitig müssen Banken gemäß CRR für jeden Kredit eine Pauschale an Eigenkapital.

00:06:11: Nach CRR sind es Eigenmittel, aber das was wir gleich zurückhalten.

00:06:17: und da gibt's auch die Möglichkeit dass man Ratingverfahren und Verlustsetzungsverfahren verwendet und je kunde individuell das Risiko ausrechnet und damit ganz granular notwendige Eigenmittel berechnet.

00:06:33: so diesen Übergang wollen gerne zehn Bank machen für die wir jetzt heute auch schon Modelle haben, aber man kann nicht einfach wechseln sondern muss ein Antrag bei der Bankenaufsicht stellen.

00:06:45: Und da hatten wir eine Studie wie weit sind wir von diesem Antrag noch entfernt?

00:06:49: beziehungsweise was sind Sachen die wir heute noch in Modellen und im Software bauen müssen nachbauen müssen damit diese Antrag Erfolg hat?

00:06:58: Das ist im Prinzip dieses Projekt!

00:07:00: Wir wollen den zehn Banken die Möglichkeit geben auf den IABA zu wechselnd haben dafür noch eine Reihe von Aufgaben und die bearbeiten wir seit einiger Zeit oder auch in den nächsten Jahren.

00:07:12: Und können das jetzt perspektivisch noch mehr Banken werden, die sich dem Projekt anschließen?

00:07:17: Und kannst du vielleicht nochmal sagen was bedeutet dass in Manpower wie viele Menschen stehen hinter diesen zehn Banken mit denen es dort im Projekt zu tun hast?

00:07:27: Das

00:07:27: eröffnet Möglichkeiten bedeutet an der Stelle die ersten zehn Banke mit denen wir gerade zusammenarbeiten die gehen den Weg.

00:07:34: Es eröffnet aber eben Optionen für viele weitere Banken in der genossenschaftlichen Finanzgruppe.

00:07:39: Wir haben in dem Projekt eine relativ enge Zusammenarbeit mit den Banken und das ist auch ein bisschen Änderung.

00:07:46: vielleicht zu sonst zur Zusammenarbeit, mit den Kunden bedeutet dadurch dass wir eben jetzt auch eine begrenzte Anzahl von Banken haben können wir uns ganz eng abstimmen.

00:07:56: das bedeutet dass die zehn Banken Personen stellen die mitentwickeln bedeutet, dass wir gemeinsam planen im Extremfall oder im Fall wie er ist.

00:08:11: aber als extremes Beispiel.

00:08:13: Wir sitzen einmal im Quartal mit den Banken zwei Tage vor Ort zusammen und plan das nächste Quartalaus.

00:08:19: Du musst dir vorstellen dann sind da ein hundert Personen vor Ort die sich in Räumlichkeiten einschließen und das nächste Quadrausplan.

00:08:26: von uns, von Atrovia gemeinschaftlich, aber eben auch ganz viele Bankvertretungen ist dann eine ganz enge Zusammenarbeit notwendig, damit wir verstehen wie wirken denn jetzt unsere Konzeption in der Arbeit der Banken.

00:08:41: Die Banken verstehen was sind unsere Probleme auch in den Entwicklungen und dass eben die parallelen Bankprojekte mit unseren Projekten auch übereinstimmen und ineinandergreifen?

00:08:54: Was mich direkt zu der Frage führt wenn die Aufgabe darin besteht viele Menschen und möglicherweise auch viele unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, uns zu koordinieren.

00:09:07: Wie führt man so ein Projekt an dem so viele beteiligt sind?

00:09:14: Wir kommen da von unterschiedlichen Erwartungshaltungen, wir kommen vor unterschiedlichem Vorwüsten, wir kommt für unterschiedliche Hintergründen und am Ende geht es ganz viel über Abstimmung.

00:09:27: Deswegen sagten das ja eben mit dem Vielreden gehört aber auch zu eigentlich viel Zuhören.

00:09:35: Manchmal rede ich mehr, als sich das nicht zuhört oder muss ich manchmal darauf achten.

00:09:39: Aber man muss einfach kommunizieren und verstehen und sich in den Gegenüber hineinversetzen.

00:09:45: was sind denn gerade die Sachen, die den gegenüber treiben?

00:09:49: Und was braucht der grade?

00:09:52: Deswegen ist hier an der Stelle Kundeneng mitnehmen Feedback aufnehmen Akzeptanz schaffen.

00:10:00: und akzeptanz schafft man nur über Kommunikationen und über Wissensvermittlung.

00:10:05: Und wenn dann auch die andere Seite klarer ist, und man weiß was da gegenüber gerade für notwendigkeiten hat?

00:10:16: Dann kann man eben hier über Akzeptanzen das Projekt gemeinsam treiben und dann noch zum Erfolg führen.

00:10:25: Wenn wir jetzt über Studiengänge oder Berufe nachdenken.

00:10:30: Dann denken wir ja häufig an die fachlichen Inhalte und die eigentlichen Anforderungen, die begegnen uns dann erst oft später im Berufsalltag.

00:10:39: der eine stellt fest, dass sein Job vielleicht vor allem aus Schreiben besteht.

00:10:46: um jetzt nochmal ein weiteres Stichwort reinzubringen für Konzepte oder Präsentation bei dir war es das Reden wie gelingtes Studierenden oder Berufseinsteigern schon früher ein realistisches Bild davon zu vermitteln, was sie später tatsächlich erwartet.

00:11:08: Ich glaube... ich beantworte die Frage in eine falsche Richtung oder eher in etwas andere Frage, indem ich sage, was ist denn eigentlich das, was die Voraussetzungen sind?

00:11:18: Was sich von einem Studenten und Studierenden von der Uni kommt?

00:11:22: Erwarte!

00:11:22: Ich erwarte nicht zwingend, dass jemand im Studium die Sachen, die er gelernt hat perfekt kann.

00:11:32: Für mich ist im Studium nicht das Wichtige eine Fachlichkeit aufzubauen weil in der Praxis geht es dann doch häufig in eine andere Richtung und das lernt man im Laufe der Arbeit in der praxis.

00:11:43: auch wichtig ist wenn jemand aus dem studium kommt und Das lernen gelernt hat dazu gehört auch werden wir dann vielleicht nach hausarbeit um hat keine ahnung wie man anfangen soll und man hat im studium gemerkt Ich habe mir einen Vorgehen selbst entwickelt.

00:11:59: wie näher ich mich Themen auch im Themen wo ich erst mal überhaupt nicht weiß, wie ich anfangen soll.

00:12:04: Das ist viel viel wichtiger als wenn jemand irgendwelche Formeln auswendig kann.

00:12:11: und was ich auch immer in wenn ich jetzt mehr Lebensläufe angucke mache ich ganz ganz gut finde so.

00:12:18: ich werde jetzt nicht so sagen aber es ist einfach so wenn ich sehe da hat jemand auch mal Erfahrung damit gemacht richtig in die ... in die Pampa gegriffen zu haben.

00:12:26: Es ist halt auch mal etwas schief gelaufen und man hat da eine Reaktion gezeigt, ... ... man hat sich einfach mal so richtig ... ... richtig vergauloppiert... Hat einer Selbstreflektion gezeigt und dann wieder vorangeschritten.

00:12:40: Das ist für mich was man im Arbeitsalltag braucht und was es auch notwendig ist aus dem Studium schon mitzunehmen!

00:12:51: Du trägst heute ja oft zwei unterschiedliche Artenverantwortung zum einen als Teamleiter mit Personalverantwortungen und als Projektleiter für Menschen, deren Chef du gewissermaßen gar nicht bist.

00:13:04: Wo?

00:13:05: Und inwiefern spürt man da den Unterschied?

00:13:08: Der Unterschied, den gibt es, wenngleich sich die Rollen schon auch häufig vermischen bedeutet an der Stelle ich bin personal verantwortlich für Kolleginnen und Kollegen, die teilweise gar nicht operativ bei mir arbeiten, die sich dann zum Kaffee trinken.

00:13:22: Und es gibt halt sehr viele Kolleginnen und Kollegen, die im Projekt mitarbeiten für die ich nicht personalverantwortlich bin.

00:13:33: Dass in einem Vorgehen wo man sagt Ich als Personalverantwortlicher gebe die Richtung vor und gebe Vorgaben und dann halten sie meine Mitarbeiter daran.

00:13:45: Da wäre das ein Problem, aber so soll das Projekt ja gar nicht aufgebaut sein und so soll auch eigentlich gar durch unsere tägliche Arbeit bei der Park IT aufgebaut.

00:13:51: Das bedeutet an der Stelle wir wollen die Verantwortung zu allen Mitarbeitenden geben, die hier im Projekt mitarbeiten.

00:14:04: Und das Ganze kann nur vorangetrieben werden über Akzeptanz und eben Motivationen.

00:14:12: Das funktioniert nicht, wenn ich sage, ich bin jetzt Personalverantwortlicher.

00:14:15: Hier sind die Vorgaben und dadurch ist es gar nicht wichtig ob ich jetzt Personal verantwortlicher oder Nicht-Personal verantworticher bin.

00:14:22: Es ist auch hier ganz viel mit Abstimmung verbunden.

00:14:27: das ist notwendig Es ist mit Verbindlichkeit verbunden Und Ich hoffe dass das gelingt auch Mit einem Vertrauen.

00:14:38: Zu Verantwortung gehört natürlich auch, dass nicht immer alles gut läuft und du hast mir erzählt, dass du dich über eigene Fehler oft viel mehr geärgert hast als deine Chefs.

00:14:50: Was hast du dadurch über die Fehlerkultur bei Pack-IT gelernt?

00:14:54: Ja ich behaupte das gerade so!

00:14:56: Wenn wir meine Chefs ärgern vielleicht sagen in den Nähtausten Wir haben uns mehr geärgert.

00:15:01: Ich habe es noch nicht so mitbekommen.

00:15:06: Am Ende geht es doch darum, was passiert wenn man Fehler gemacht hat?

00:15:11: Weil jeder macht im Berufsleben Fehler und das gehört auch dazu.

00:15:14: Wenn man keine Fehler macht, hat man auch nicht wirklich gearbeitet.

00:15:18: und der Umgang ist doch wie reagieren Vorgesetzte, wenn man wirklich mal ein dickes Problem hat.

00:15:28: Stehen die einen hinter einem oder stehen insbesondere voreim?

00:15:31: und den Eindruck habe ich hier.

00:15:33: Das ist für mich entscheidend, weil wenn ich nicht den Eindruck habe oder ich denke das geht auch allen Kolleginnen und Kollegen so.

00:15:40: Wenn ich nicht einen Eindruck hab kommt eine gewisse Nervosität mit.

00:15:44: Und wenn man nervös ist beim Arbeiten dann leidet darunter einfach die Leistung.

00:15:48: Bedeutet an der Stelle... ...wenn ich merke muss mich anstrengen aber ich muss nicht nervös sein.

00:15:54: Weil wenn etwas schiefgeht mir der Rücken gestärkt wird kann ich einfach besser arbeiten und dieses Vertrauen ist notwendig.

00:16:03: Ich nehme das auch wahr.

00:16:06: Und wenn jetzt heute jemand frisch von der Uni zu dir ins Team kommt, was sagst du ihm oder ihr dass in keinem Studienplan steht?

00:16:17: Ja so über ein Thema Fachlichkeit.

00:16:19: ich könnte jetzt anfangen und sagen naja wenn ihr anfängt hier ist die genaue Marschrichtung les bitte die Konzepte das es genau was ihr fachlich lernen muss.

00:16:27: Das ist nicht das Ziel die ersten Tage.

00:16:30: Das Ziel die erste tage ist für mich viel Kaffee trinken.

00:16:34: Das ist auch dauerhaft das Ziel.

00:16:36: Viel Kaffee trinken, aber nicht alleine sondern vernetzt euch erst mal.

00:16:40: Geht in die Kaffeeküche, lernt Leute kennen, lernte Strukturen der Paketie kennen, baut Beziehungen auf!

00:16:47: Die Fachlichkeit kommt und wir werden genau in diese Punkte reingehen für die tägliche Arbeit notwendig sind.

00:16:56: Aber dies am Anfang kommunikativ sein und Beziehung aufbauen – das ist eigentlich für mich der wichtigste Schritt.

00:17:04: Wir haben jetzt viel darüber gesprochen, dass Arbeit am Ende oft mal viel mehr mit Menschen zu tun hat als du nach deinem Studium gedacht hast und ich glaube genau das spielt auch eine Rolle bei der Frage warum du auch nach elf Jahren immer noch beim ersten Arbeitgeber bist.

00:17:23: Du hast über deinen Einstieg bei der Park IT einen Satz gesagt den ich sehr schön fand Ich bin gekommen bis heute geblieben ... und bleibe hoffentlich auch.

00:17:34: Bist du kein Typ für Veränderung oder steht dahinter die Haltung?

00:17:39: Man kann sich ja auch verändern, ohne den Arbeitgeber zu wechseln...

00:17:43: Ja beides!

00:17:44: Ich zog gerade über das Hoffen nicht, habe ich hoffendlich gesagt.

00:17:47: Also ich hab vorzubebleiben.

00:17:49: Ich hoffe meine Chefs hören das hier auch und sagen auch, ja.

00:17:52: Frusten bleibt.

00:17:54: Wenn wir uns da einig sind dann bleib' ich auch sechs Jahre.

00:17:57: Es ist beides ne?

00:18:01: Ich bin schon der Typ.

00:18:03: Ich brauche nicht jedes Jahr irgendwie eine Veränderung, ich glaube aber man hat auch die Möglichkeit eben innerhalb des der Firma viele unterschiedliche Sachen zu machen und auch unterschiedliche Verantwortung zu übernehmen.

00:18:18: Ich bin ja selber auch schon in der Firma gewechselt und habe ganz andere Themen übernommen und deswegen ich glaube nicht das um sich zu verändern dass man zwingend wechseln muss.

00:18:32: Ich glaube einfach, wenn man sich irgendwo menschlich wohl fühlt.

00:18:36: Dann sollte man sich nicht selbst einreden nach Bassrasen ist immer grüner sondern einfach auch mal darauf gucken was man selber hat.

00:18:45: Über den Nachbarsrasen reden wir gleich auch noch, aber davor möchte ich noch auf einen anderen Moment deiner Wieter zu sprechen kommen.

00:18:54: Denn du hast ja erzählt es gab schon nach kurzer Zeit bei der Parkheit hier ein Moment, der deiner Frau offenbar gereicht hat um ein ziemlich klares Urteil über deinen neuen Arbeitgeber zu fällen und vielleicht magst Du einmal kurz beschreiben was ist seinerzeit passiert?

00:19:15: Ich erzähle das eigentlich ganz gerne, weil es so ganz typisch ist für die letzten zehn Jahre.

00:19:23: Das hat mich ein bisschen auch bei der Parkarty geprägt.

00:19:26: Ich war ganz neu da.

00:19:29: Keine Woche und wir hatten abends einen Turnier-Kickerturnier und ich hörte auf diesem Kickerturnia.

00:19:34: Wir hatten einfach einen privaten Vorfall was gesundheitliches und ich telefonierte mit meiner Frau darüber Und damals Klaus, der hat das mitbekommen.

00:19:46: Der damalige Geschäftsführer?

00:19:47: Genau unser damaliger Geschäftsführer, der die Parkartier extrem geprägt hat, der ja eigentlich alles für das steht was Parkarty ist und was sie sein möchte.

00:20:03: Er hat das im Hintergrund mitbekommen.

00:20:04: Ich meine er ist Geschäftsfuhrer Neuling und am nächsten Tag steht er bei mir im Büro umarmte mich und wollte sich erkundigen nach der Situation.

00:20:13: Ich war völlig perplex wie ein Geschäftsführer überhaupt, mich kennt nach drei Tagen und sich dann erkundigt.

00:20:20: Und er war völlig entsetzt darüber warum ich bei der Arbeit bin und nicht mich um diese familiäre Angelegenheit kümmerte.

00:20:28: ... kann doch jetzt nicht in der Probezeit Urlaub nehmen.

00:20:31: Und er sagt ja, weil... ... selbstverständlich dass du dann da jetzt hinfährst und keinen Urlaub nimmst,... ... Familie geht jetzt vor an der Stelle.

00:20:38: Ich machte große Augen.

00:20:39: die ganze Geschichte ist auch gut ausgegangen... ...und es war dann im Endeffekt auch nicht das ich fahren muss aber dieses Zeichen!

00:20:51: Das kam bei Klaus ganz tief aus seiner Überzeugung raus.

00:20:56: Er hat nichts zu mir gesagt.

00:20:57: Warum bist denn hier?

00:20:58: Weil er das Gefühl hat, das muss ich jetzt machen.

00:21:01: Weil der ist neuling und der hat einen guten Eindruck.

00:21:04: Es war seine absolute Überzeugung in dem Augenblick und auch so dass es Themen gibt neben den Beruf wo Beruf eben nicht Nummer Nummer eins ist und dass er das seinen Mitarbeitenden vorleben und mitgeben möchte.

00:21:21: Und damals hat meine Frau zu mir gesagt Da wirst du dich nur oft ärgern bei dem Job, aber denk immer an diesen Augenblick und bleib da.

00:21:31: Und das wär's nicht so an wie oft ich mich schon geärgert hab, aber ich habe immer an diesem Augenblick gedacht und bin immer gerne hier hüblich.

00:21:39: Und was würdest du sagen?

00:21:40: Was bleibt von so einem Moment elf Jahre später?

00:21:46: Ja der bleibt!

00:21:47: Der bleibt!

00:21:49: Ich habe das immer wieder wahrgenommen in der Park IT dass... Ich hier eben nicht unbedingt eine Ellenbogen-Gesellschaft herrscht.

00:22:02: Und das ist, es gibt mit Sicherheit Leute die im Berufsleben das brauchen und auch schön finden.

00:22:09: Das ist auch völlig okay.

00:22:12: für die wird Packer Tee nicht das Richtige sein.

00:22:14: Für Leute die sagen ich identifiziere mich mit einem Unternehmen und brauche meine gewisse Wohlfühlatmosphäre.

00:22:24: Da würde ich sagen kommt zur Packer Team.

00:22:27: Das ist meine Überzeugung.

00:22:30: Jetzt passt meine nächste Frage nicht mehr, weil ich fragen möchte oder das Unternehmen ist kein Kuschelverein!

00:22:38: Torsten, ja.

00:22:39: Aber ich meine Wohlfühleatmosphäre und Kuschelverein schließen einander möglicherweise nicht aus, also kein Kuschelferein zu sein.

00:22:52: Am Ende geht es eben darum wirtschaftlich erfolgreich zu sein und deswegen finde ich so spannend sich tatsächlich die Frage zu stellen welche Rolle darf Menschlichkeit trotzdem spielen?

00:23:07: Ja, ich muss auch ein bisschen schmunzeln.

00:23:08: Das hört es sich so an also wir uns hier mit Wattebeuschirmen bewerfen ganz wo ist das nicht?

00:23:15: Wir sind jetzt gewachsen über fünfhundert Leute.

00:23:17: Wir sind einfach einen Wirtschaftsunternehmen.

00:23:21: Am Ende geht's auch nicht darum dass man auch mal miteinander sich zofft und auch mal hart ist.

00:23:27: Ich habe schon zu Hause auch schon meine Tasse aufs Bett gefressen vor Wut weil irgendwas war Auch bei mir gegen der Blutdruck hoch und mit Sicherheit ist nicht jede Besprechung immer nur Heidi-Tei.

00:23:42: Das muss es auch nicht!

00:23:45: Entscheidend ist doch am Ende, dass man dann den Computer zumacht und man in der Lage ist noch ein Bierchen trinken zu gehen.

00:23:51: Und ich glaube das ist das entscheidende.

00:23:55: wie ist der Umgang miteinander in schwierigen Situationen?

00:23:57: Es geht nicht um die Besprechungen wo man unterschiedliche Meinungen hat und sich auch schon mal zopft.

00:24:01: Das habe ich regelmäßig.

00:24:04: Ist aber nicht schlimm... Das ist nicht schlimm, entscheidend ist wenn der Karren irgendwo wirklich im Dreck gefahren wird.

00:24:10: Kann man sich dann auf die anderen verlassen?

00:24:12: Das ist das Entscheidende und das meine ich mit Kuschelverein oder Wohlfühlatmosphäre.

00:24:21: Wenn ich richtig missgebaut habe... Und hab das Gefühl oh jemand anderes nutzt die Situation aus um sich besser darzustellen.

00:24:29: So was hab' ich keine Lust!

00:24:30: Wenn ich das Gefühl habe ok ich hab richtig miss gebaut aber Es wird sich... Das steht nicht jemand hinter mir, sondern im Zweifel auch vor mir und fängt das ab.

00:24:41: Und ich habe Kolleginnen und Kollegen die dann helfen.

00:24:43: Darum geht's!

00:24:44: Also zoffen tue ich mich ja auch normal also fachlich zu hoffen.

00:24:48: Und ein Bierchen trinken.

00:24:50: Kaffee trinken, Kaffe trinken!

00:24:53: Es wird ja viel darüber gesprochen wie Unternehmen Menschen mit Gehalt, mit Benefits- und Karrierechancen an sich binden.

00:25:03: Und du hast im Vorgespräch sinngemäß zu mir gesagt, irgendwann muss man sich eben fragen ob einem Zehntausende Euro bei einem anderen Arbeitgeber wirklich mehr wert sind.

00:25:14: Was steht auf der anderen Seite der Rechnung?

00:25:21: Es sind natürlich Zehnteusend Euro.

00:25:24: Wir sind kurz vor den Vertragsrunden, vor dem Gehaltsrund.

00:25:28: Was rede ich denn hier?

00:25:30: Nein, natürlich ist es auch möglich bei anderen Unternehmen wenn man häufig wechselt auch Gehaltssprünge zu machen.

00:25:40: Das gibt es, aber ich weiß nicht ob's am Ende zehn tausend Euro oder eine Gehalterhöhung ist.

00:25:50: Am Ende wäre das irgendwo zu merken nach was Rasen ist eben nicht grüner und dann vielleicht schlecht zu schlafen die Sachen mit nach Hause zu nehmen gedanklich.

00:26:03: Entscheidend ist doch dass man sich in der Gesamtheit wohlfühlt.

00:26:08: In der Unternehmung, aber es gehört auch Gehalt dazu.

00:26:11: Dass man da eine gewisse Sicherheit hat und wenn diese Mischung passt Ja dann ist alles gut.

00:26:16: Wenn eine der Sachen nicht passt Dann können häufig die anderen Sachen, die auch schlecht auffangen.

00:26:23: Da kann ich nur hohes Gehalt haben Und mich unwohl fühlen und nachts schlecht schlafen.

00:26:28: Das bringt mir nichts.

00:26:30: Es muss halt das Mittelding sein.

00:26:32: Ich glaube dass ich... ...das hier gefunden habe Und wahrscheinlich ist gar keine Gehaltserhöhung mehr bekommen.

00:26:44: Das hast du dir jetzt

00:26:46: selbst eingebrockt

00:26:49: und

00:26:51: das wird nicht rausgeschritten.

00:26:54: Ich gucke da mal wie meine Frau, ob die immer noch sagt dann bleibst du.

00:26:59: Da können nur noch Trockenbrot zu Hause essen!

00:27:04: Osten, du weißt hier geht keiner raus ohne nicht ein paar entweder oder Entscheidungen getroffen zu haben.

00:27:10: und ein paar Satzanfänge.

00:27:13: Fangen wir direkt an Soling oder Köln?

00:27:17: Ja, schwierig, schwierig!

00:27:20: Ich bin ja gebürtiger Solinger und mein Herz hängt ja an Solingen.

00:27:24: Und Soling hat auch schöne Ecken wenn man sehr genauso... Man muss viel Zeit haben zum Suchen und man muss sehr genau suchen.

00:27:32: Ja, Köln ist schon die schönere Stadt.

00:27:34: Aber ich bin nun mal gebürtiger Solinger... ...aber auf die beiden konzentriert sich schon!

00:27:40: Also wenn wir die beiden mal auf den ersten beiden Plätzen nehmen da gibt es in NRW wenig was hinterher kommt.

00:27:48: Ich wollte gerade mit anderen Städten ins Spiel kommen aber wenn wir über NRW reden bleiben wir dabei Arbeiten beim Bäcker oder im Büro.

00:27:58: Du darfst uns aufklären Was hat es mit dem Bäcker auf

00:28:01: sich?

00:28:01: Ich arbeite gerne beim Bäcker.

00:28:05: Ich bin schon auch viel im Homeoffice und wenn ich Besprechungen habe, bin ich im Home-Office oder eben im Büro.

00:28:12: da muss man seine Ruhe haben.

00:28:13: Wenn ich aber einfach mal was wegarbeiten muss und einfach mal ein paar Stunden Zeit habe dann fehlt mir zu Hause manchmal dieses Gewusel oder ist zuviel Gewuseln.

00:28:24: das kann auch vorkommen.

00:28:26: Ich mag einfach, wenn da um mich herum was geschieht und dann setze ich mich ganz gerne auch mal beim Cappuccino zum Bäcker hin oder in den Café.

00:28:35: Und kann da manchmal auch produktiver arbeiten als wenn zu viel Ruhe ist.

00:28:41: Meine produktivsten Zeiten habe ich häufig in der Bahn.

00:28:45: Das führte dazu Geschichte ja ganz gut zu passt wie in einer genossenschaftlichen Finanzgruppe.

00:28:52: mein Sohn hat mal mit einem anderen Kind geredet Was erzählte.

00:28:56: mein Papa arbeitet bei der Sparkasse und meinen Sohn antwortet?

00:28:58: Mein Papa arbeitet beim Bäcker.

00:29:00: Inhaltlich schon richtig, naja... Örtlich richtig.

00:29:05: Genau, inhaltlich nicht richtig.

00:29:07: So rum ist es.

00:29:08: Ich will auch nicht sagen ich backe kleine Brötchen das...

00:29:12: Sondern ganz große!

00:29:14: Auf die Auswahlfrage, cappuccino oder Kaffee verzichtigt jetzt?

00:29:17: Das verstehe

00:29:17: ich auch, dass Uda nicht.

00:29:20: Also beides.

00:29:21: Absolut

00:29:23: Und sag Rechnen oder reden, frage ich jetzt auch nicht.

00:29:26: Aber was ist mit reden oder schreiben?

00:29:32: Reden.

00:29:36: Ich quatsche auch ganz gerne mal und wie gesagt muss auch schon mal eingefangen werden weil es dann zu viel reden wird dass sich bei zuviel Schreiben eingefallen wurde.

00:29:48: Ich glaube das ist noch nicht passiert.

00:29:50: Plan machen oder schauen was kommt

00:29:59: Mittelding, Mittelding.

00:30:01: Also ich bin schon jemand der gern Plan hat und schon auch ganz gerne sehr strukturiert ist.

00:30:09: aber man merkt jetzt auch in den Projekten Großprojekt Man muss einfach reagieren.

00:30:14: Man muss flexibel bleiben und deswegen ist es so ein mittelding.

00:30:16: man braucht einen übergeordneten plan Und dann in den Nuancen muss man einfach Flexibel bleiben.

00:30:23: Und

00:30:28: ein paar Satzanfänge für dich, wenn ich mich wohl fühle.

00:30:34: Warum soll ich dann was ändern?

00:30:36: Wenn ich mich wohl fühle muss man nicht zwingend immer noch zu noch mehr streben und das Risiko eingehen, dass man etwas macht wo man sich am Ende weniger wohl fühlt.

00:30:49: Ohne meine Katze...

00:30:50: Schlaf ich morgens länger!

00:30:52: Was heißt das denn?

00:30:53: Schlaf Ich morgens ...länger ja die weg mich morgens.

00:31:00: Die Katze ist von meiner Frau damals mitgebracht.

00:31:04: Ich war eher skeptisch, aber inzwischen nach dreizehn Jahren habe ich mich sehr an sie gewöhnt – also an die Katze und auch an die Frau!

00:31:13: Und freue mich, dass sie bei uns ist.

00:31:16: Auch die ganze.

00:31:17: Aber wirkt mich morgens sehr voll.

00:31:20: Ich glaube, ich ahne schon es gibt noch ein Nachspiel Thorsten zu diesem Podcast.

00:31:25: Ja so langs keine nächste Katze mehr.

00:31:28: Das ist das Thema!

00:31:29: Mein größtes Laster isst?

00:31:33: Cola.

00:31:34: Cola.

00:31:35: Ich trinkt zu viel Cola und komme da auch relativ schnell... relativ schlecht weg obwohl jetzt eben wenn ich mit Kaffee oder Cappuccino die Frage so auffällig beantwortet habe, hey, dass jetzt werde ich aussagen können aber Cola Schwierig sich abzugewürzen muss ich geschehen.

00:31:52: Und das dein größtes Laster ist, denke ich können wir alle

00:31:55: entspannen... Das größte Laster was ich hier

00:31:59: benenne!

00:31:59: Was du hier auf dem Bahn möchtest.

00:32:02: kommen wir noch zu deinem perfekten Feierabend.

00:32:05: mein perfekter Feieramt beinhaltet?

00:32:10: Ungesundes Essen Cola auf der Kausch sitzen und mit der Familie wobei meinen Sohn ist da vielleicht noch so klein für Aber so richtig niveauloses Fernsehen gucken, einfach mal den Kopf so richtig abschalten.

00:32:29: Das ist das ist mein Ziel.

00:32:30: muss dann einfach den Kopf mal baumeln lassen?

00:32:35: und zum Abschluss noch was sich nicht planen lässt.

00:32:41: Ja da ist eine gute Frage.

00:32:43: Grundsätzlich würde ich sagen lässt sich erstmal alles planen?

00:32:47: nur wenn ich jetzt mal zurückdenke nicht nur im beruflichen Kontext sondern auch eben privat Dann muss man sagen, hat im Leben viele Pläne aufgestellt und im Leben kommt dann häufig doch eben anders als man denkt.

00:32:59: Und ich würde sagen jetzt komme ich mal wieder zurück zum beruflichen Kontext.

00:33:04: es ist trotzdem notwendig pläneaufzustellen.

00:33:07: das ist halt absolut wichtig und es ist auch wichtig diese Plänen zu verfolgen.

00:33:11: man muss sich nur bewusst sein dass es eben auch regelmäßige Anpassungen der Plä ne geben kann.

00:33:16: entscheidend ist das ziel hinter den planen.

00:33:19: wenn das Ziel weiterhin verfolgt wird und das Ziel weiter in dem blick ist dann muss man eben auch mit Plananpassungen umgeben, weil sich eben nicht alles im Leben planen lässt.

00:33:28: Thorsten!

00:33:30: Ganz... Wir sind am Ende des Gesprächs.

00:33:32: ganz herzlichen Dank und du hast es vielleicht schon gemerkt.

00:33:38: einen besonderen nahen gefressen habe ich an den Satz deiner Frau da bleibst Du?

00:33:44: Und zwar nicht, weil es etwas über eure ... ... Ehe verraten würde oder vielleicht doch, ich weiß es nicht.

00:33:50: Sondern weil er besser beschreibt als vieles andere was... ...oder woran sich gute Unternehmenskultur erkennen lässt.

00:33:59: und vielleicht hätte dein... ...twanzigjähriges Ich nie geglaubt das aus Rechnen rechnen... ...rechnen einmal reden reden wird.

00:34:07: Ich glaube jedenfalls viele Hörerinnen und Hörern werden sich heute in deinen Gedanken wieder finden.

00:34:13: Danke für deine Offenheit und vielen Dank dass du heute da warst.

00:34:16: Danke schön!

00:34:34: Wenn dir unser Podcast gefällt, bleibt gerne dran und abonniere ihn.

00:34:38: Überall da wo es Audio-Podcast gibt oder auf www.parkit.de.

00:34:45: Den Link findest du in den Shownotes.

00:34:47: Dankeschön für deinen Besuch bei der ParkIT.

00:34:49: Ich hoffe der Blick hinter die Kulissen hat dir gefallen

00:34:53: Tschü!

00:34:54: Und bis zum nächsten Mal Deine Stefanie.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.