Zwischen Rating und Radreise – Gespräch mit Nana Heilmann | 25
Shownotes
In dieser Episode spricht Stefanie Thieme mit Nana Heilmann, Verfahrens- und Produktmanagerin Ratingverfahren bei parcIT und Teamleiterin im Tandem. Gemeinsam blicken sie auf einen beruflichen Weg, der von der Physik in die Banksteuerung führte, und auf die Frage, wie man Kundenbedürfnisse verstehen kann, wenn man selbst nie in einer Bank gearbeitet hat. Es geht um Female Empowerment, blinde Flecken und darum, warum Gleichberechtigung eine gemeinsame Aufgabe ist. Und um Nanas ganz persönlichen Gegenpol zu Führung, Abstimmung und vielen Menschen: allein mit dem Gravelbike unterwegs zu sein. Ein Gespräch über Neugier, Mut und die Erfahrung, dass nicht immer der erste Weg der richtige sein muss.
Tauche ein in die Welt von parcIT, wo Teamgeist und Wertschätzung im Mittelpunkt stehen! In unserem Podcast "Live bei parcIT" nimmt dich Stefanie Thieme mit auf eine Reise hinter die Kulissen. Erfahre, wie über 500 Mitarbeitende die Zukunft des Bankwesens mitgestalten, wie sie ihre Aufgaben meistern und was parcIT als Arbeitgeber auszeichnet – von flexiblen Arbeitsmodellen bis hin zu einer Unternehmenskultur, die das Miteinander stärkt.
Erhalte wertvolle Einblicke in unsere Software- und Verfahrenslösungen für Banksteuerung, Risikocontrolling und Rating. Lerne die Menschen kennen, die diesen Erfolg möglich machen, und erfahre, wie wir die Balance zwischen Beruf und Familie leben.
Abonniere jetzt und sei jeden Monat dabei – es erwarten dich spannende Folgen, die dich inspirieren und informieren. Hör rein und entdecke das starke Miteinander von parcIT!
Mehr Informationen: Homepage: https://www.parcit.de Karriere-Seite: https://www.parcit.de/ueber-parcit/karriere/ Linkedin: https://www.linkedin.com/company/parcit-gmbh
Wenn dir unser Podcast gefällt, lass uns doch bitte eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts da. Eine Rezension und das Abonnieren des Podcasts wären uns ebenfalls eine große Freude. Hier findest du den Link: [https://podcasts.apple.com/us/podcast/live-bei-parcit-|-erlebe-unsere-unternehmenskultur-werte-und-benefits-aus-erster-hand/id1771415944]
Produziert von Lisa Tschierschke: [https://va-lys.de]
Transkript anzeigen
00:00:00: Aus einem Abenteuer vor der Haustür ist dann irgendwann mal auch alleine Bikepacken über mehrere Wochen geworden.
00:00:05: Ich lieb es mit ganz vielen Themen zu jonglieren, aber ich brauche ein bisschen die Balance dazu wieder zur Ruhe zu kommen und deswegen ist das dann der Gegenkohl geworden.
00:00:24: Hallo und herzlich willkommen zum Unternehmens-Podcast live bei Park IT!
00:00:29: Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.
00:00:33: Für diese genossenschaftliche Light-Idee steht die Park IT mit über fünfhundert Mitarbeitenden.
00:00:39: Ich bin eine davon!
00:00:41: Mein Name ist Stephanie Thieme und ich interessiere mich für die Geschichten, die unsere KollegInnen zu erzählen
00:00:47: haben – wie
00:00:48: sie zur Park IT gekommen sind, wie ihre Aufgaben aussehen und wie sie sich hierfür.
00:00:54: Wirf einen Blick hinter die Kulissen und lasst dich von mir mitnehmen.
00:01:11: Ja mein heutiger Gast hat Physik studiert und ist anschließend in einer Welt gelandet, die ihr bis dahin ziemlich fremd war.
00:01:20: Der Banksteuerung.
00:01:22: heute verantwortet Nana Heilmann als Verfahrens- und Produktmanagerin Ratingverfahren bei der ParkIT führt zusammen mit einem Kollegen im Tandem ein achtzendköpfiges Team und arbeitet als Teilprojektleiterin im Irberprojekt.
00:01:39: Wie schafft man es Kunden und ihre Bedürfnisse zu verstehen?
00:01:43: wenn man selbst nie in einer Bank gearbeitet hat.
00:01:46: Darüber möchte ich heute mit Nana sprechen, aber auch darüber warum ihr Female Empowerment so wichtig ist und weshalb jemand der beruflich ziemlich viel mit Menschen zu tun hat ihren Akku ausgerechnet allein auf dem Gravel-Bike wieder auffläht.
00:02:04: Zuletzt drei Wochen lang durch Kanada!
00:02:07: Herzlich willkommen Nana.
00:02:08: schön dass du heute
00:02:09: zu Gast bist.
00:02:10: Ja danke für die Einladung
00:02:12: Nanna, du hast Physik studiert und vorher nie in einer Bank gearbeitet.
00:02:18: Erinnerst du dich noch an deine erste Zeit bei der Park-IT?
00:02:22: Das ist ja schon eine ganze Weile her!
00:02:24: Ich habe mal nachgeguckt.
00:02:25: mehr als acht Jahre gab es Momente, in denen du dachtest wo von reden die hier eigentlich
00:02:33: Definitiv vom ersten Tag an.
00:02:35: Die erste Zeit war unglaublich spannend, für mich hat sich da eine ganz neue Welt aufgetan sowohl in der Art der Zusammenarbeit als auch die ganzen Fachthemen, die aufgetaucht sind.
00:02:47: Ich glaube das kennt ja die ein oder andere auch und man kommt ja mit so einer gewissen Arroganz von der Uni und stellt dann ganz schnell fest nicht jede Lösung, die man irgendwann mal gelernt hat passt auch wirklich auf jedes Problem.
00:03:01: Und ich durfte dann direkt mit Auswertungen für ein KT starten.
00:03:05: Das war für mich erst einfach nur mal Zahlen und diese ganzen Begrifflichkeiten und Abkürzungen, mit denen konnte ich überhaupt nichts anfangen!
00:03:11: Ich hatte keinen Kontextgefühl... Und das war schon ein ziemlich großer Stresspunkt am Anfang.
00:03:16: Apropos
00:03:17: Begrifflichkeiten, KT übersetzt du bitte einmal ganz kurz?
00:03:20: Das KT ist unser Kompetensteam eins unserer Gremien in der Park IT indem wir sehr stark mit dem Institut vertretern und verbänden zusammenarbeiten.
00:03:35: Wie hast Du Dir diese neue Welt erschlossen und was hat Dir dabei am meisten geholfen?
00:03:42: Ich finde die Art und Weise, wie wir in der Park-IT neue Mitarbeiterinnen einarbeiten unglaublich schön.
00:03:49: Wir dürfen ziemlich direkt sehr früh kleinere Aufgaben übernehmen und auch das durfte ich – die erste Auswertung eben für das KT.
00:03:58: Das heißt man hat schnell die Möglichkeit fachlich in Themen einzusteigen und man übernimmt einen ganz kleinen Teil von Verantwortung mit.
00:04:07: Und das find' ich sehr, sehr schön!
00:04:09: Es gibt immer irgendwelche Ansprechpersonen, bei denen man nachfragen kann.
00:04:14: Zu der Zeit gab es noch nicht ganz so viele Dokumente wie es heutzutage gibt.
00:04:18: das waren die Zeiten vor den Wellen und Lesen hat mir tatsächlich gar nicht so viel gebracht eher die Austausche, die Gespräche, die ganzen Diskussionen ohne diese ganzen geduldigen Menschen bei denen ich ständig nochmal nachfrage konnte.
00:04:33: Das war sehr gut.
00:04:34: Womit wird direkt noch bei einer zweiten Nachfrage wäre?
00:04:37: Du sprichst so selbstverständlich von den Wellen, kannst du einmal kurz sagen was sich dahinter verbirgt?
00:04:45: Als die Verfahren, die jetzt alle durch die Park IT verwaltet werden zu uns kamen hat man sich überlegt in welchem Kontext kann ich dieses ganze Verfahrensmanagement aufbauen?
00:04:58: Und das waren unsere damalige sieben Wellen, in denen man sich sukzessive damit beschäftigt hat, Dokumentationen nachzuziehen, Verfahrensmanagement aufzubauen.
00:05:09: Ja und da sind die es glaube ich endet, zwanzig achtzehn gestartet und ging dann über siebeneinhalb Jahre und jetzt stehen wir hier!
00:05:17: Wenn die Rede davon ist dass Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt stehen was bedeutet das für dich ganz konkret?
00:05:26: dass wir jeden Tag eine unglaubliche Breite an Lösungen schaffen.
00:05:30: Wir müssen hier, glaube ich ganz schnell erst mal unterscheiden zwischen sprechig vom Kontenbedürfnis das heißt ein Einzelinstitut braucht einer Sondernlösung oder schaffen wir Lösungen für die ganze breite an Banken?
00:05:44: Die haben erstmal also diese breite Anbanken haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse weil wir uns die kleinste Bank anschauen genauso wie eine ganz große Bank die zukünftig in den Ehepaar gehen wird Und wir versuchen, ein standardisiertes Produkt zu schaffen.
00:05:59: Die all deren Ansprüche abdecken.
00:06:03: und da steht für mich jetzt erstmal ganz wirklich im Mittelpunkt dass wir so unglaublich breit aufgestellt sind.
00:06:13: Ich kann es nicht lassen Irba sagtest du gerade auch wieder ganz selbstverständlich in unser letzten Folge Torsten Oligar Das auch schon einmal definieren dürfen, ich erspare es dir jetzt nicht.
00:06:24: Magst du einmal kurz sagen das Irberprojekt?
00:06:27: Wovon reden wir hier?
00:06:29: Genau also hört euch bitte die letzte Folge von Torsten an damit ihr wisst ob ich das wirklich richtig erkläre.
00:06:38: Aber es ist ein Verfahren, mit dem sich Banken ihre Kreditrisiken auf Basis ihrer eigenen internen Risikomodelle bewerten dürfen.
00:06:47: Und diese Bewertung bestimmt unter anderem wie viel Eigenkapital die Bank für ihre Kredite vorhalten darf.
00:06:57: Themenwechsel?
00:06:57: Wie kann jemand der selbst nie in einer Bank gearbeitet hat wirklich verstehen Was dort gebraucht wird, reicht es?
00:07:06: Kunden zu fragen was sie brauchen?
00:07:08: oder muss man manchmal erst verstehen warum sie etwas brauchen.
00:07:13: Ich glaube man muss verstehen warum Kunden etwas brauchen.
00:07:18: Da kommt man ganz schnell hin, dass man Diskussionen führt, Gespräche Zusammenhänge erkennen muss und sich auch ab und zu mal auf Experten verlassen kann.
00:07:26: Wir haben in der Parkartien unglaublich großes Expertenwissen das schlummert und wir haben immer wieder die Möglichkeit den Austausch mit dem Kundenzug gehen.
00:07:36: Und dieser Kundenaustausch ist... ein großer Bestandteil, um eine Lösung zu entwickeln.
00:07:43: Aber nicht das große und ganze!
00:07:44: Wir müssen auch die Abhängigkeiten verstehen.
00:07:46: wir müssen die Auswirkungen auf die einzelnen Systeme verstehen.
00:07:50: Nur weil ein Kunde einen bestimmten Wunsch hat kann es sein dass der in ganz ganz große Ausschläge führt Und einfach diese ganzen Kleckse wieder zusammenzuführen und dann schönes sichtbares Bild zu machen.
00:08:03: Das ist was sehr sehr spannendes und das ist auch ein Teil den ich sehr liebe an unserer Arbeit.
00:08:09: Hast du ein konkretes Beispiel, bei dem der Austausch mit Banken eure Sicht auf einen Verfahren oder eine Lösung verändert hat?
00:08:19: Also vielleicht nicht ganz konkret, was ich jetzt sage.
00:08:21: Wir haben... Genau das und das gemacht, aber wir sind ständig in Austauschen mit den Banken vor allem über unsere Arbeitskreise.
00:08:28: Die Arbeitskreis werden gebildet in der Verfahrensentwicklung indem einfach Experten aus der Bank zu uns kommen und wir bestimmte Lösungsalternativen schon sehr früh vorstellen.
00:08:40: Und ganz häufig kommen wir da auch mit einer Lösung Alternative und in der Diskussion stellt man fest, das Leben ist nicht ganz so schwarz und weiß und wir müssten vielleicht doch noch den einen oder anderen Punkt mit berücksichtigen Und dann ändert sich auch die Sicht auf einen Bankprozess ganz schnell.
00:09:00: Was würdest du denn sagen, wo entsteht aus deiner Sicht besonders viel Kunden hier?
00:09:05: Du hattest vorhin jetzt schon mehrmals von den Arbeitskreisen gesprochen.
00:09:09: es gibt ja auch die Möglichkeit von Hospitation oder Weiterbildungsmaßnahmen und wo könnten wir vielleicht auch noch besser werden?
00:09:20: Genau also erstmal die Arbeitskreise, die Kompetensteams.
00:09:23: Wir haben den Support.
00:09:24: das heißt wirklich dass wir in die Einzelkunden Rückfrage gehen und mit den Kunden auch sprechen.
00:09:30: Hospitation ist wie du sagst schon eine Möglichkeit indem wir einfach auch in die Bank gehen und seit neuestem ab und zu auch mal wirklich Banker bei uns sind und wir in den Austausch gehen können.
00:09:41: Es geht vor allem ja darum dass man über diese Arten von Austauschen ein besseres Gefühl füreinander entwickelt.
00:09:49: Wir haben aber auch, das ist glaube ich ganz wichtig, Mitarbeiter die eben in entsprechenden Background mitbringen und dann wirklich die Erfahrung nutzen.
00:09:58: Auch in die Diskussion mit den Mitarbeitenden gehen.
00:10:00: Das ist sehr, sehr wichtig ja.
00:10:05: Sag gerade Kolleginnen und Kollegen aus der Software-Entwicklung haben wenig oder vielleicht gar keinen direkten Bankkontakt?
00:10:14: Wie schaffen wir es dass auch Sie verstehen für wen Und für welche konkrete Arbeitssituationen Sie entwickeln?
00:10:22: Ich lehne mich jetzt hier mal ein bisschen weit aus dem Fenster, weil eigentlich keins unser Rating-Verfahren oder unsere Verfahren die bei uns im Bereich Rating entwickelt werden in unserem Haus und der Softwareentwicklung umgesetzt wird.
00:10:34: Aber aus meiner Parkaktivergangenheit habe ich wirklich Schätzen gelernt wie wichtig es ist dass sich die Softwareentwickelungen Verständnis für das Produkt hat.
00:10:43: In meinen Augen große Bilder hatten wir jetzt glaube ich auch schon mehrmals als Wort.
00:10:47: es ist immer wichtig, dass man zumindest mal erkennt wohin soll das.
00:10:52: Es soll das Produkt zum Schluss gehen und da hilft der interne Austausch mit dem Verfahrens- und Produktenmanagement.
00:10:59: und warum sollte auch nicht mal ein Software entwickeln eine Software Entwicklerinnen einfach in den in die Hospitation gehen und sehen was sie eigentlich tagtäglich schaffen und das Endprodukt am Kunden anschauen?
00:11:11: Ich habe dich, glaube ich noch gar nicht gefragt was du eigentlich genau machst.
00:11:14: Vielleicht beschreibst du uns nochmal deine heutige Aufgabe in einfachen Worten?
00:11:22: Oh, ich versuche es!
00:11:23: Genau das in deiner Einführung hast Du schon gesagt.
00:11:27: Ich teile mit den Kollegen die Teamleitung der Ratingentwicklung.
00:11:32: Offiziell sind wir zwei geteilte Teams, aber wir sehen uns als ein großes Team.
00:11:36: Und ich übernehme dort die ganzen vielen bunten Aufgaben, die neben der fachlichen Entwicklung über das Jahr anfallen unter anderem... Wir hatten jetzt mehrere Prüfungen, wir hatten Aufsichtsgespräche, diese Projektbetreuung dazu.
00:11:51: Viele dieser Aufgaben haben eben organisatorischen, koordinativen und projekthaften Charakter.
00:11:58: Genau!
00:11:58: Dann bin ich noch Das hast du, glaube ich auch gesagt.
00:12:02: Die Überteilprojekteleiterin für den Bereich Rating.
00:12:06: Da geht es einfach nochmal dazu dass wir wirklich versuchen fachlich die relevanten Kundenbedürfnisse und die aufsichtsrechtlichen Anforderungen und die aktuelle Ratingwelt so wie sie bei uns derzeit besteht zusammenzuführen.
00:12:20: Wenn wir schon darüber sprechen wie wichtig ist andere Perspektiven kennenzulernen und voneinander zu lernen, möchte ich mit dir über ein Thema sprechen das dir persönlich sehr am Herzen liegt.
00:12:33: Female Empowerment.
00:12:35: Warum ist das Thema für dich persönlich so wichtig?
00:12:40: Und gab es dafür einen Auslöser oder ist das über die Jahre so entstanden?
00:12:46: Ich bin ziemlich blind für das Thema aufgewachsen.
00:12:50: Meine ersten echten Berührungspunkte hatte ich im Studium, als ich bei einer mündlichen Prüfung einfach das Gefühl hatte dass mein Aussehen vielleicht eine größere Rolle gespielt hat als mein Wissen und dazu sind dann auch noch solche Sprüche der Kommilitonen gekommen.
00:13:05: macht ihr keine Gedanken über die Prüfungsergebnisse zieh einfach was mit Ausschnitt an.
00:13:10: und erst wesentlich später habe ich verstanden solche Situationen mit einem einfach auch machen, denn man fragt sich nicht nur wie andere einen beurteilen sondern bestellt sich selbst so ein bisschen in Zweifel.
00:13:24: Das ist eigentlich meine eigene Leistung wert.
00:13:28: Ja und als ich dann mich mit dem Thema auseinander gesetzt habe und festgestellt hab es ist mehr als das Schlagwort Gender Pale Gap sind mir viele Punktbewusst geworden die im Nachgang einfach nicht in Ordnung waren aber die man vorgelebt bekommen hat so nie in Frage gestellt hätte.
00:13:46: Und deshalb ist es mir so unglaublich wichtig, dass wir Situationen, die wir früher als problematisch erkennen und das wird daraus ein Umfeld schaffen, indem man nicht erst lernen muss problematische Situation hinzunehmen.
00:14:03: Gab es Frauen, die dich auf deinem eigenen Weg geprägt haben oder unterstützt haben?
00:14:11: Welche Rolle hat dabei vielleicht auch dein Elternhaus gespielt?
00:14:15: Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich so die eine Frau habe, die das absolute Vorbild ist.
00:14:22: Mich prägen vor allem die kleinen Begegnungen und Diskussionen, die mir die Möglichkeit geben mich zu hinterfragen.
00:14:28: in Köln gibt es einen unglaublich großes Netzwerk an tollen Frauen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, die sich mit dem Thema Empowerment auseinandersetzen.
00:14:38: einfach.
00:14:39: dadurch habe ich auch Schätzen gelernt, dass obwohl ich strukturell bedingt in einem Haushalten mit klassischer Geschlechterholenverteilung groß geworden bin immer wieder ermuntert wurde alles in Angriff zu nehmen.
00:14:51: Du hast an unserem Vorgespräch von Frauennetzwerken und Safer Spaces gesprochen.
00:14:58: Warum sind solche Räume wichtig?
00:15:00: Und was passiert dort, was anderswo vielleicht nicht passiert?
00:15:05: Ich glaube, Frauennetzwerke und Selferspaces sind wichtig.
00:15:08: Weil sie erst mal Raum schaffen.
00:15:11: Raum schaffen in dem ich von Erfahrung sprechen kann ohne dass sich die gleichzeitig rechtfertigen und erklären muss.
00:15:17: Manchmal steht man ja vor einer Situation bei der man ganz kurz das Gefühl hat Moment.
00:15:22: Das war doch jetzt gerade nicht in Ordnung.
00:15:23: Übertreibe ich grad?
00:15:25: Ja dann schiebt man sich den Gedanken weg weil wir es einfach so auch gelernt haben darüber wegzuschauen.
00:15:31: Und hier finde ich einfach den Austausch mit anderen Frauen super spannend, weil wir zwar nicht alle die gleichen Erfahrungen haben.
00:15:39: Aber im Austauschwitz feststellen können, ob bestimmte Situationen immer wieder auftauchen oder ja, ob es einfach nur eine individuelle Erfahrung ist und sich dann bewerten.
00:15:52: Ist das eben ein Muster?
00:15:53: Ist es eine individuale Erfahrung?
00:15:55: Und ich habe darüber häufig erkennen müssen ... Nicht so sehr die individuelle Erfahrung ist, wenn man in so einem Raum spricht.
00:16:07: Für mich bedeutet es aber auch, dass wir uns nicht gegenseitig immer nur bestätigen und uns eher die Möglichkeit geben, unterschiedliche Situationserfahrungen mit einzubringen.
00:16:19: Erster Linie dient der Raum dazu, dass die Erfahrung ernst genommen wird und wir untereinander in den Austausch kommen können.
00:16:26: Okay!
00:16:26: Und dann seid ihr im Austausche?
00:16:28: Wie geht das weiter?
00:16:29: Ja, jetzt beginnt erstmal das eigentliche Empowering.
00:16:32: Weil wir können sozusagen unsere Erfahrungen nutzen uns gegenseitig zu unterstützen um in ähnlichen Situationen professionell zukünftig Grenzen zu ziehen oder auf Themenaufmerksam zu machen.
00:16:44: Und wichtig ist ja erst mal, sich zu fragen wie kommt das Ergebnis was wir in so einem geschützten Raum vielleicht besprechen auch nach draußen.
00:16:52: Weil wenn wir am Ende nur in diesem Raum bleiben dann haben wir noch nichts verändert sondern schaffen einfach nur zwei Lager.
00:16:58: Gibt es da eine konkrete Initiative oder irgendein Netzwerk dass du anderen Frauen hier in Köln besonders ans Herz legen möchtest?
00:17:08: Flintania, die sind gerade im Aufbau rund um das Thema Empowerment und Netzwerke.
00:17:15: Ansonsten gibt es unglaublich viele kleinere Initiativen und dass ist natürlich auch immer möglich sich hier zusammenzusetzen mit zwei drei Frauen.
00:17:23: Und sozusagen
00:17:24: das eigene Netzwerk nutzen?
00:17:26: Genau!
00:17:26: Die Erfahrungen austauschen.
00:17:28: Ja.
00:17:30: Und sag was bedeutet für dich ganz praktisch Frauen-Empowern Frauen und was tust du vielleicht auch selbst ganz konkret dafür
00:17:39: Innerhalb der Party zu wenig.
00:17:42: Außer zuhören, über meine eigenen Erfahrungen zu sprechen und Themen die ich erkenne auch anzusprechen aber manchmal sind es einfach die kleinen Dinge die viel ausmachen.
00:17:50: Ich versuche darauf zu achten dass wir Räume schaffen damit jede Mitarbeitenden ihre eigenen Stärken einsetzen kann Und das lohnt sich auch sich kritisch zu hinterfragen warum der Mental Load wie Protokoll schreiben Termine organisieren Sich um Gruppengeschenke kümmern Das nächste Event zu organisieren immer wieder in den selben Personen liegt?
00:18:08: Wer übernimmt?
00:18:09: selbstverständlich die Organisatorchen, Sozialen und Unsichtbaren arbeiten.
00:18:12: Und warum?
00:18:15: Ich denke gerade nach ich habe vielleicht auch noch ein schönes Beispiel, ein positives Beispiel für ... Frauen empowern andere.
00:18:24: Ich habe es glaube ich auch schon mal an anderer Stelle erzählt, das war im Zusammenhang mit dem Podcast kriegte ich eine E-Mail von einer Teamleiterin hier aus dem Haus die ein spannendes und aussichtsreiches Bewerbungsgespräch mit einem Kandidaten geführt hat und sagte die Kandidatin oder die Bewerberin hätte gesagt der Podcast hätte ihr den entscheidenden Kick gegeben sich zu bewerben.
00:18:46: Und als wenn das nicht schon allein gut genug gewesen wäre setzt Sie nicht nur Ihren eigenen Personalverantwortlichen in CC, sondern direkt die Geschäftsführung.
00:18:56: Das soll jetzt kein Aufruf sein, wahlmöglichen E-Mails an CC zu setzen aber für mich war es tatsächlich in dem Moment wo ich diese E-mail erhielt ein Zeichner für das jemand wahrnimmt was wir mit dem Podcast bewirken und es auch in die Sichtbarkeit bringt, auch anderen gegenüber, meinen Vorgesetzten gegenüber.
00:19:17: Und ja das finde ich ein starkes Beispiel für Frauen im Poweren Frauen.
00:19:23: Definitiv!
00:19:24: Also sichtbar machen ist ein wichtiger wichtiger Punkt.
00:19:28: Sagt sind Frauen denn eigentlich immer gute Unterstützerinnen füreinander oder stehen uns manchmal auch selbst im Weg?
00:19:35: Ja, auch wir Frauen haben gelernt Geschlechterrollen zu reproduzieren.
00:19:39: Die spannende Frage ist doch bewerte ich Frau nach den selben Maßstäben, nach denen ich auch ein Mann bewerten würde?
00:19:45: Da kommen wir zu einem weiteren meiner Lieblingsthemen nämlich wie wichtig Sprache einfach ist.
00:19:49: nutze Ich dasselbe Wort bei einem Mann wie bei einer Frau um das gleiche Verhalten zu definieren oder zu thematisieren?
00:19:55: Ist eine Reaktion emotional oder nur engagiert?
00:19:58: erwarte ich von der frau automatisch mehr Empathie?
00:20:02: für mich heißt female empowerment nicht dass ich für jeden Menschen dieselbe Sympathien hegen muss.
00:20:10: Ich muss einfach nur fair bleiben, wenn zum Beispiel der Eindruck entsteht das es für Frauen nur wenig Plätze in Führungsebenen gibt kann dadurch sehr schnell das Gefühl entstehen, dass die Konkurrenz unter Frauen verschärft wird.
00:20:24: und hier finde ich persönlich wichtig, dass man sich unterstützt auch wenn sozusagen nicht der Erfolg mein eigener ist, aber es ist auch völlig selbstverständlich dann auch diejenige als Konkurrentin anzusehen.
00:20:38: Ja und jetzt schlagen wir eigentlich auch wieder so ein bisschen die Brücke zum Frauennetzwerk.
00:20:42: Ich höre da manchmal noch Ha ha!
00:20:43: Da musste ich halt auch durch.
00:20:45: das ist ganz normal Und ich frag mich muss die Hürde für die nächste Generation denn genauso hart sein?
00:20:51: oder können wir nicht einfach unsere Erfahrungen weitergeben?
00:20:55: Du bist ja heute Selbstführungskraft Und ich frag mich, entsteht daraus für dich auch eine besondere Verantwortung andere Frauen zu fördern oder sichtbarer zu machen?
00:21:08: Ja.
00:21:08: Für mich besteht auf jeden Fall die Verantwortung.
00:21:12: Ich muss mich immer wieder hinterfragen Wo hab' ich noch blinde Flecken?
00:21:15: wo brech ich Strukturen auf?
00:21:18: Wer kann welche Aufgaben übernehmen?
00:21:20: wer bekommt eigentlich wie viel Raum und warum?
00:21:23: Ich finde es ist Es zählt für alle Geht darum zu schauen, setzt sich überall gleiche Maßstäbe an.
00:21:32: Aber auch wo muss ich schauen?
00:21:35: welche Bedingungen liegen hinter den Maßstäben?
00:21:39: Man kann Gleichberechtigung ja schlecht ein Projekt seines Frauen untereinander lösen.
00:21:44: Welche Rolle haben Männer dabei?
00:21:46: Gleichberechnung ist immer eine gemeinsame Aufgabe.
00:21:50: Männer sollten nicht Helfer von außen sein sondern mitverantwortlich für die gleichberechtigte Unternehmenskultur.
00:21:57: Auch Männer können reflektieren, wo ihre Muster liegen.
00:22:00: Sie können ihre Bewertungsmaßstäbe regelmäßig Kinder fragen genauso Gruppendynamiken anschauen und den gleichen Raum für alle Mitarbeitenden schaffen.
00:22:09: was ich wichtig finde ist dass sie auch ihren Netzwerk genutzen um Ungerechtigkeit aufzulösen zum Beispiel sich ab und zu kritisch zu fragen Ist die Sprache dich nutze wenn keine Frau im raum ist die gleiche Sprache nicht nutzen würde wenn ich mit einer gemischen und gruppen unterwegs bin.
00:22:23: Männer haben Zugang zu Situationen, in denen Frauen nicht eingreifen können.
00:22:27: Da ist es für mich immer wichtig, dass auch ein Mann einfach eine Position ergreift, auch wenn die Situation in dem Moment unbequem ist.
00:22:34: Zum Beispiel wird über die Elternschaft einer Frau genauso gesprochen wie bei einem Mann.
00:22:40: Ja ... In meiner ... In meinen Augen schafft das erst mal
00:22:44: Wertschätzung.".
00:22:47: Und sag, wenn jede und jeder bei Park IT morgen eine Sache tun wollte um Frauen beruflich zu stärken.
00:22:55: Was wäre dein Wunsch?
00:22:57: Neugierig auf die eigenen blinden Flecken zu sein und mutig zu sein, die auch aufzubrechen.
00:23:04: Ja wir haben jetzt viel darüber gesprochen wie wir andere Menschen stärken können.
00:23:10: mich interessiert aber auch woher nimmst du eigentlich selbst deine Energie?
00:23:15: Und deine Antwort darauf ist zumindest für mich persönlich nicht ganz alltäglich, denn du setzt dich aufs Gravelbike und fährst los gerne auch mal allein.
00:23:25: Für drei Wochen durch Kanada!
00:23:28: Wie bist du überhaupt zum Gravelbiken gekommen?
00:23:30: Und wann wurde daraus mehr als ein Hobby?
00:23:34: Ich fahre tatsächlich schon immer sehr, sehr gerne Fahrrad und bin unglaublich gerne draußen.
00:23:39: Das ist für mich auch so der absolute Freiheitsbegriff.
00:23:43: Ich war früher immer unglaublich beeindruckt von diesen ganzen Hochglanzmagazinen, weite Landschaften, Berge zählt.
00:23:48: Kaffeekocher und dann hab ich direkt für Anwege gehabt.
00:23:51: Ich war lange unglaublich unglücklich, weil ich das nicht gemacht habe, weil mir meine Ängste einfach völlig im Weg standen.
00:23:59: Und ich hab aber auch das Glück gehabt, dass über Empowerment- und Netzwerke ich gelernt habe, diese Ängsten gar nicht sein müssen und sich jeden Tag einen Schritt weitergehen kann.
00:24:09: Aus einem Abenteuer vor der Haustür ist dann irgendwann mal auch alleine Bikepacken über mehrere Wochen geworden.
00:24:16: Und was würdest du sagen, warum fährst Du solche Touren ausgerechnet allein?
00:24:23: Ich kann mich da am besten auf meinen Erleben konzentrieren und auf meinen Rhythmus ein bisschen zum Gegentohl zu arbeiten, zu Köln.
00:24:32: ich lieb den Trubel hier, ich liebs mit ganz vielen Themen zu jonglieren aber ich brauche ein bisschen die Balance dazu wieder zurückzukommen.
00:24:41: Ist das dann der Gegengrund?
00:24:44: Und jetzt nimm mich einmal mit nach Kanada.
00:24:46: Wo bist du gefahren?
00:24:48: und wie sah so ein typischer Tag aus, und wie lebt man drei Wochen lang mit dem was aufs Fahrrad passt?
00:24:55: oder hast du dir die Sachen von A nach B
00:24:58: und C
00:24:58: weiterhalten?
00:25:00: Nein, drei Wochen
00:25:00: gibt es ja auch.
00:25:02: Definitiv nicht!
00:25:05: Mein Ziel war eigentlich einfach mal British Columbia kennenzulernen und bin losgefahren.
00:25:11: Ich bin kein guter Mensch für große Pläne.
00:25:14: Das einzige Ziel war, ich muss den Flieger zurückzubekommen.
00:25:19: Mein erster Schritt war... ...ich war in Richtung Norden.
00:25:22: der Plan ist dann... ...kein Mensch für grosse Plänen direkt mit Stilvall durchkreuzt worden.
00:25:27: und dann habe ich geschaut wo geht's als nächstes hin?
00:25:29: Was kann ich erleben?
00:25:30: wie weit kann nicht fahren?
00:25:31: Wo gibt es gute Campingplätze?
00:25:34: Ja uns sich einfach die Tour und die Landschaft genossen.
00:25:38: ja Wie gesagt Kein großes Ziel.
00:25:41: Ich starte normalerweise, wenn ich in so einer Bikepacking-Tour bin immer mit so einer klassischen Dailyroutine.
00:25:47: Das heißt also... ...ich starten mit meinem allerliebsten Moment!
00:25:50: Ich wache im Zelt auf und kochen mir dann vor dem Zelt Kaffee und genieße den erst mal.
00:25:54: Ich genießte ihn in den Morgen zu kommen und nach ein bisschen Chaos packen war ich los Und guck wie der Tag so wird und wo ich abends dann lande mit meinem Zelt.
00:26:06: und deswegen, man braucht nicht so viel.
00:26:07: Also wirklich nicht!
00:26:08: Man braucht ein bisschen Kocher-Schlaf Sachen und ja der Rest ergibt sich.
00:26:13: Ich will das jetzt nicht vertiefen wie viel man braucht aber ich kann ja noch von dir lernen.
00:26:18: gab es einen Moment in dem du dachtest was mache ich hier eigentlich?
00:26:23: Und einen bei dem du vielleicht am liebsten für immer weiter gefahren wärst?
00:26:28: also in keinen meiner Touren.
00:26:29: bisher kann ich mich an den anderen Moment erinnern, in dem ich alles infrage gestellt habe.
00:26:36: Manchmal kommt dann wirklich an Situationen, in denen man hat einfach wirklich sagen muss hey okay jetzt nochmal Ruhe bewahren zwei Schritte zurückgehen tief durchatmen und neu bewerten Und irgendwann ist dann auch der steilste Berg geschafft.
00:26:50: Der nächste Tag hat wieder Sonne oder man findet doch wieder irgendwo Wasserquellen oder netten Nachbarn.
00:26:56: Also es kommt immer wieder eine Lösung auf einen so.
00:27:00: Ich fahre unglaublich gerne lieb es auch weiter zu fahren und weiterzufahren.
00:27:04: oder gibt's aber schon den Moment, dass ich auch Köln wieder vermisse.
00:27:07: Dann freue mich in Kölnen wieder anzukommen.
00:27:10: Und in dem Moment, in dem ich dann hier bin, habe ich weitere zehn Pläne im
00:27:13: Kopf.".
00:27:14: Und sag, was passiert im Kopf?
00:27:17: Wenn man viele Stunden alleine auf dem Rad sitzt, hörst du etwas, ein Podcast,
00:27:23: Hörbücher ...
00:27:24: Oder kommt irgendwann der Punkt, an dem du einfach nur Ruhe willst?
00:27:30: Am Anfang!
00:27:30: hatte ich immer die Hoffnung, dass gerade wenn man mit einem Problem losfährt.
00:27:35: Dass das Radvater das Problem löst?
00:27:37: Ich kann euch sagen, das ist nicht so!
00:27:40: Man kommt von der Tour zurück und das Problem ist weiterhin da aber man geht mit ein bisschen mehr Abstand im neuen Mindset an das Problem.
00:27:46: Und wenn ich tagtäglich fahre oder auch jetzt in den Touren fahres klar, man hat Gedankenkreise, irgendwann lässt man aber die Gedanken auch los.
00:27:55: Ich höre unglaublich viel Musik und an schwierigen Anstiegen oder technischen Abfahrten ist der Kopf leer, weil man muss sich darauf konzentrieren zu überleben.
00:28:05: Und Sack wird aus Alleinsein unterwegs auch mal einsam kalt?
00:28:10: Ganz selten!
00:28:11: Manchmal gibt es schon einen Punkt in dem man das Gefühl hat wo er den Augenblick.
00:28:15: den würde ich jetzt super gerne teilen.
00:28:17: Ich habe tatsächlich in Anker Menschen hier die mich sehr häufig schreibe und ich nutze sich sozialen Medien um in den Austausch zu kommen und dann teilt man auf eine Art und Weise Momente.
00:28:29: Das ist ganz gut Weil dann freue ich mich auch wieder in der Kommunikation auf die Menschen, wenn ich heim komme.
00:28:37: Nun besteht ja dein Berufsalltag aus Führung, Abstimmung und ziemlich vielen Menschen?
00:28:44: Was würdest du sagen?
00:28:45: ist diese Einsamkeit auf dem Rat für dich bewusst das Gegenprogramm?
00:28:49: Du hast es vorhin schon so ein bisschen anklingen lassen.
00:28:52: Ja definitiv!
00:28:53: Also alleine ist vielleicht nicht... Die Einsamkeit, aber die das allein sein sich wie dass auch sich selbst zu konzentrieren.
00:29:00: Sich sortieren zu können ja Energie mitzunehmen und Schweigen genießen zu können.
00:29:07: Würdest du sagen man lernt auf solchen Touren auch etwas über sich selbst oder nimmst du davon vielleicht doch irgendetwas mit zurück in deinen Job?
00:29:16: Ja ich glaube mein größtes Learning ist tatsächlich dass wir anfangen oder dass ich angefangen habe Dinge zu akzeptieren die nicht immer so laufen wie man es sich vorgestellt hat und das passiert sehr häufig, dass man halt auch nicht an einem Weg festhalten muss.
00:29:30: Und dass man zwar ein großes Ziel vor Augen hat aber dass das nicht immer so kleinstrittig planbar ist.
00:29:37: Das kann ich auch überall hin mitnehmen.
00:29:38: Vor allem hier in die ParkerTV.
00:29:42: Du verfolgst da auch die Tour de France Femme?
00:29:45: Was fasziniert dich am Frauenratssport?
00:29:49: Ich finde hier die Tour des France Fems ist tatsächlich ein gutes Beispiel für Female Empowerment, weil hier wird gezeigt.
00:29:58: Es geht nicht nur darum dass man Frauen ständig erzählt was sie alles können sondern wirklich Raum und Möglichkeit geschaffen hat in denen es völlig selbstverständlich ist das die Frauen das auch tun nämlich einfach ein hochklassiges taktisches Rennen fahren zu fahren.
00:30:16: Du weißt naller, hier geht keiner raus ohne entweder oder Fragen oder Entscheidungen und ein paar Satzanfänge.
00:30:24: Ich habe da ein Paar zur Auswahl und lass jetzt nochmal Revue passieren was du mir vielleicht schon alles beantwortet hast.
00:30:31: aber ich bin mir sicher, ich finde da noch ein paar dabei die passen oder nicht.
00:30:35: beantwortete sind Fahrrad- oder Bahn?
00:30:40: Ja am liebsten natürlich immer mit dem Fahrrad aber manchmal braucht man die Bahn auch um weiter Fahrrad fahren zu können.
00:30:48: Kostüm oder Knallbund?
00:30:51: Knall-Bund ist Kostüme.
00:30:54: Nein, auch in einem Kostym.
00:30:58: also wir definieren jetzt mal Kostymen als Stress den wir für die Arbeit brauchen.
00:31:03: Seine Individualität nicht zu verlieren.
00:31:07: Bergauf oder bergab?
00:31:11: Tatsächlich lebe ich Seventeen und hochzufahren das Also würde ich so siebzig Prozent mal zu bergauf gehen.
00:31:21: Großstadt oder Dorf?
00:31:24: Ohne das Dorf könnte ich die Großstadt nicht schätzen.
00:31:28: Ja, und zum Abschluss Zuhören oder Reden?
00:31:33: Ich rede viel zuviel aber mir ist es super wichtig dass ich auch zuhören kann!
00:31:39: Und jetzt noch ein paar Satzanfänge für dich.
00:31:43: Frauen sollten viel öfter
00:31:45: Wünschen sein.
00:31:46: Oro
00:31:47: Das musst du erklären.
00:31:49: Energie rauslassen, worum geht es hier?
00:31:51: Hier geht's einfach darum dass wir sehr häufig gelernt haben nicht ruhig zu sein bestimmte Situationen hinzunehmen das wir gelernt haben bestimmte Gefühle einfach zu unterdrücken und manchmal muss man auch sein Emotionen und nicht in Emotionalität aber dass man einfach auch seiner wutklaren Strukturen gibt.
00:32:09: Wir haben verlernt Rüten zu sagen
00:32:14: An Köln liebe ich!
00:32:16: Alles Wirklich alles!
00:32:18: Ich habe nicht gedacht, wie sehr ich mich in der Stadt verlieben kann.
00:32:24: Mut bedeutet für mich?
00:32:27: Ja es sich selbst treu zu bleiben und trotzdem mutig genug zu sein über bestimmte Grenzen zu gehen.
00:32:34: Und zum Abschluss mit zwanzig hätte ich nie gedacht dass ich einmal...
00:32:39: Mich sowohl fühle in all den Dingen liegtu.
00:32:44: ...und das inkludiert Dein Privatleben wie auch deinen Job.
00:32:47: Ja, nehm ich mal an!
00:32:48: Auf jeden Fall.
00:32:50: Nanna wir sind ziemlich weit gereist heute von der Physik über Rating-Verfahren und Female Empowerment bis nach Kanada aufs Gravel Bike Und vielleicht gibt es bei all diesen Themen eine Gemeinsamkeit nämlich neugierig zu bleiben, sich auf Neues einzulassen und nicht davon auszugehen dass der erste Weg immer der Richtige sein muss.
00:33:17: Vielen Dank für deine Offenheit, deine persönlichen Einblicke und fürs Gespräch.
00:33:24: ganz herzlichen Dank!
00:33:25: Danke dir!
00:33:39: Wenn dir unser Podcast gefällt bleibt gerne dran und abonniere ihn überall da wo es Audio-Podcast gibt oder auf www.parkit.de.
00:33:50: Den Link findest du in den Shownotes.
00:33:53: Dankeschön für deinen Besuch bei der Park-IT!
00:33:55: Ich hoffe, der Blick hinter die Kulissen hat dir gefallen.
00:33:58: Tschüss
00:33:59: und bis zum nächsten Mal – deine Stefanie.
Neuer Kommentar